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Oschatz „Weißer Stein“ in Calbitz wird eingeweiht
Region Oschatz „Weißer Stein“ in Calbitz wird eingeweiht
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00:19 13.08.2017
Der neue „Weiße Stein“ am Abzweig Butterweg. Quelle: Foto: Jana Brechlin
Calbitz

Die Arbeit ist getan, nun soll auch noch einmal darauf angestoßen werden: Die Jagdgenossenschaft Calbitz plant eine Einweihungsfeier für den „Weißen Stein“ am Waldrand Richtung Wermsdorf. Der Wegweiser an der Gabelung zwischen Butterweg und Calbitzer Straße ist der Nachfolger der ursprünglichen Markierung, die irgendwann im Laufe der Jahre verschwunden ist. Mit viel Aufwand und technischer Hilfe haben die Mitglieder der Jagdgenossenschaft bereits vor zwei Jahren einen Granitfindling an die gleiche Stelle gekarrt, im vergangenen Jahr kamen die Markierungen hinzu. „Jetzt ist alles fertig und im Prinzip so wie früher, deshalb wollen wir nun auch eine richtige Einweihung nachholen“, kündigt Frank Kuhnitzsch von der Jagdgenossenschaft Calbitz an.

Tradition wird bewahrt

Man verstehe sich auch als Bewahrer von Traditionen und dazu gehöre, alte Landmarken und Wegweiser zu erhalten, so der Vorsitzende. „Das ist wichtig, weil der weiße Stein eine so wichtige Markierung war, dass sich der Name für die Weggabelung durchgesetzt und bis heute gehalten hat – obwohl zwischendurch jahrelang gar kein Stein mehr dort stand“, begründet er. Heute brauche kaum einer, der hier entlang unterwegs sei, noch die Richtungsweiser mit Kilometerangaben. Vor Generationen sei das noch anders gewesen, so Frank Kuhnitzsch. Wer mit Pferd und Wagen von Calbitz etwa nach Mügeln wollte, konnte sich am Hinweis auf den Butterweg orientieren: Auf dieser Route sparten sich Kutscher und Pferde den schweren Anstieg über den Collm und konnten um den Berg herumfahren.

Einweihung am 26. August

Am Sonnabend, dem 26. August, soll der „Weiße Stein“ zünftig eingeweiht werden: Ab 17 Uhr mit Jagdhörnern und Kanonendonner und einer Stärkung sowie Getränken. Außerdem wird der Calbitzer Geschichtsfreund Siegfried Heidler von der Historie solcher Wegweiser und Landmarken im Ort berichten. „Wir freuen uns auf interessierte Einwohner und Naturfreunde, auch Gäste aus den anderen Ortsteilen sind dazu willkommen“, lädt Frank Kuhnitzsch ein.

Von Jana Brechlin

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