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Weltenbummler Schumacher führt über südamerikanischen Kontinent

Weltenbummler Schumacher führt über südamerikanischen Kontinent

Außergewöhnliche Tiere, unberührte Nationalparklandschaften, Bürgerkriege - Südamerika bietet von allem etwas. Viel darüber berichten kann André Schumacher.

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Rund 160 Besucher sind vom quirligen Treiben wie am Amazonas-Anleger in André Schumachers Vortrag ebenso begeistert wie von den einsamen Landschaften, in die sonst keine Touristen kommen.

Quelle: André Schumacher

Oschatz. Von Stefan Kirsten

 

 

 

Im Rahmen der Reihe "Rund um den Globus" fand am Sonnabend die dritte Veranstaltung des Jahres im "O" statt. Vor rund 160 Zuschauern berichtete André Schumacher über geografische Besonderheiten, politische Verhältnisse und die kleinen Herausforderungen, die eine zweijährige Radwandertour mit sich bringt. In seiner Multivisionsshow zeigte der gebürtige Rostocker Ansichten und Erfahrungen, die Reisebustouristen verwehrt bleiben: Wale in einer argentinischen Bucht, chilenischer Regenwald oder frisch gewachsener Bambuswald, durch den er sich mit seinen Mitstreitern kämpfte.

Touristen, die in Busse steigen, um sich fremde Landschaften zeigen zu lassen, können die Philosophie Schumachers nicht verstehen. Ausgetretene Pfade und Urlauberstädte liegen fern seiner Ziele.

Den Zuschauern führte er Bilder vor, auf denen das Biwak auf Felsen, ausgetrockneten Salzseen oder auf 4000 Höhenmetern im meterhohen Schnee steht. Nahrung zu finden war da nicht immer einfach, der Abenteurer berichtete vom Versuch, Fische mit Steinen zu erschlagen oder Beeren zu sammeln. Er hatte Todesangst, wenn die Nahrung gänzlich ausging. "Das hat mir nach der Rückkehr nach Deutschland eine neue Sicht auf die Alltagsprobleme gegeben", blickt Schumacher zurück.

Flamingos, Gebirgspfade, Wüstenstädte oder Polizisten, die im bolivianischen Bürgerkrieg 2005 auf Demonstranten feuern - aufmerksam schauten die Besucher auf die Fotografien Schumachers und lauschten seinen Ausführungen. Nicht wenige beneideten Schumacher für dessen Erlebnisse.

"Schöne Fotos, ein guter Vortrag", meinte Ulrike Stein. Auch Ullrich Koch fand die Multivisionsshow klasse. "Es gehörten viel Mut und Inspiration dazu, diese Reise zu machen", zollte Koch dem Vortragenden Respekt.

Auch Veranstalter Thomas Barth zeigte sich "sehr zufrieden". "Es ist die zweite Saison der Reihe. Sie zieht jetzt mehr Leute von außerhalb an", freute er sich.

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