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Weniger Jugendfachkräfte für Region Oschatz

Weniger Jugendfachkräfte für Region Oschatz

Schon seit einiger Zeit gibt es Anzeichen, dass in der Jugendfachkraftförderung in Nordsachsen Veränderungen anstehen. Jetzt sind offenbar die Würfel gefallen.

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Für Grünes Sofa, E-Werk und Freizi stehen künftig insgesamt nur noch zwei geförderte Stellen für Jugendfachkräfte zur Verfügung.

Quelle: Privat

Die freien Träger der Jugendarbeit in Nordsachsen wurden am Donnerstag bei einer Informationsveranstaltung im Landratsamt ins Bild gesetzt und auch bei der Sitzung des Oschatzer Jugendstadtrates am Donnerstagabend war die Jugendfachkraftförderung ein brisantes Thema.

 

Der Fall liegt auf der Hand: Für die Jugendfachkraftförderung wird künftig weniger Geld zu Verfügung stehen. Damit wird auch bei den Fachkräften gekürzt.

 

Die Förderung für Jugendfachkräfte gibt es derzeit in Wermsdorf, in Dahlen, in Mügeln sowie in Oschatz. Den künftigen Planungen zufolge soll die Förderung für die Stelle in Wermsdorf sinken, dafür aber die Kommune bei der Finanzierung stärker ins Boot geholt werden. In Mügeln sind keine Änderungen vorgesehen. Die Dahlener Stelle ist seit einiger Zeit nicht besetzt und soll künftig gänzlich wegfallen. Und in Oschatz sind erhebliche Einschnitte bei der Jugendfachkraftförderung geplant. So ist mit einer Kürzung um 25 Prozent zu rechnen. Aus 4,15 Vollzeitstellen, die sich momentan fünf Personen teilen, sollen 3,15 Vollzeitstellen werden, die sich dann vier Personen teilen könnten. Für ihre Betrachtung hatten die Mitarbeiter der Jugendbehörde den Landkreis Nordsachsen in Sozialräume gestückelt, wobei der Sozialraum Oschatz dem Uraltkreis Oschatz entspricht.

 

Der Oschatzer Jugendstadtrat konnte sich gestern über eine mögliche neue Struktur informieren,. Dabei sollen die beiden Fachkräfte für Schulsozialarbeit beibehalten werden, allerdings mit geringerer Stundenzahl. Von den drei Einrichtungen E-Werk, Jugendhaus "Grünes Sofa" und Freizeitzentrum in Zschöllau, werden die größten Einbußen erwartet. Hier wird es für die offene Jugendarbeit nur noch zwei Stellen geben. Ob dann noch alle drei Einrichtungen betrieben werden können, ist fraglich. © Kommentar

Hagen Rösner

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