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Oschatz Wenn das Drachensteigen zur Gefahr wird
Region Oschatz Wenn das Drachensteigen zur Gefahr wird
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10:32 09.10.2018
Drachen steigen lassen ist im Herbst beliebt. Dabei gibt es einiges zu beachten (Symbolfoto). Quelle: Mario Jahn
Nordsachsen

Diese empfiehlt deshalb, den Drachen immer an einem Ort steigen zu lassen, wo keine Stromleitungen in der Nähe sind. Ist dies nicht möglich, sollte ein Mindestabstand von 500 Metern zu den Leitungen eingehalten werden. Sowohl bei Freileitungen als auch bei Schaltanlagen ist Vorsicht geboten. Die Drachenschnur sollte zudem nicht länger als 100 Meter sein, da ab dieser Höhe die Luftstraße für Flugzeuge beginnt. Bei böigem Wind oder Unwetter ist es besser, auf das Drachensteigen zu verzichten.

Tödliche Verletzungen

Gerät ein Drachen in eine Stromleitung, besteht Verbrennungs- oder sogar Lebensgefahr. Schwerste, unter Umständen tödliche Verletzungen durch einen elektrischen Schlag können die Folge sein. Neben den gesundheitlichen Schäden kann es zu Störungen der Stromversorgung kommen.

Das ist nicht nur für die Kunden ärgerlich, sondern auch mit kosten-, personal- und zeitaufwendigen Reparaturen für den Netzbetreiber verbunden. Verfängt sich ein Drachen trotz aller Vorsicht in einer Stromleitung, sollte man die Schnur schnell loslassen. Auf keinen Fall sollte man selbst versuchen, den Drachen zu bergen, sondern unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 2305070 fachmännische Hilfe bei Mitnetz Strom anfordern.

Von LVZ

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