Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Wer bremst, verliert: Oschatzer Quartett rockt den Keilberg
Region Oschatz Wer bremst, verliert: Oschatzer Quartett rockt den Keilberg
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:24 13.09.2017
Patrick Fritzsche aus Oschatz verpasst den Sieg in Tschechien nur haarscharf. Quelle: Foto: Janett Rohnstock
Anzeige
oschatz

Berge, Wälder, Wanderwege und auf einmal raschelt es kurz im Gebüsch und vom Hang herab kommt in wilder Schussfahrt ein Radfahrer. Ein kurzer Sprung über den Wanderweg und schon verschwindet er wieder in Richtung Tal. Der Keilberg kurz hinter der Deutschen Grenze in der Tschechischen Republik ist ein Eldorado für Mountainbiker. Am ersten Septemberwochenende pilgerten die Fahrer des IXS Downhill Cups zum ersten Mal an den Keilberg, um ihr Fahrvermögen auf der reichlich drei Kilometer langen Strecke zu testen.

Auch Fahrer aus Oschatz folgten dem Ruf und nahmen die Herausforderung an, ihr Können an der wohl anspruchsvollsten Strecke der Rennserie unter Beweis zu stellen. Patrick Fritsche, Rene Dornbusch, Stefan Richter und Eric Zwartek kennen die Verhältnisse vor Ort gut, da sie regelmäßig gemeinsam im Trailpark trainieren. Eigentlich wollten sie zu fünft beim IXS Cup starten, doch vor einem Monat verletzte sich Stefan Rohnstock bei einem Sprung kurz nach dem Start an der Schulter und konnte nur seine Mitfahrer vom Rand aus anfeuern.

Nach den vielen Trainingsstunden auf der Strecke, bei denen den Fahrern das Wetter stets wohlgesonnen war, zeigte sich der Berg zu Trainingsbeginn am Freitag bereits von einer anderen Seite. Dichter Nebel, Regen und Temperaturen um die 8 Grad Celsius verlangten Fahrern und Material schon vor Rennbeginn alles ab. Mit der Seilbahn hinauf ging es noch einfach, doch dann galt es, mehr als 400 Höhenmeter schnell und unbeschadet zu absolvieren. Das war allerdings gar nicht so einfach. Der Untergrund im Trailpark wechselt zwischen lehmigem Abschnitten, groben Geröll und Steinen, Ästen losem Waldboden.

Patrick Fritsche mit der Startnummer 223 lieferte eine rasante Abfahrt ab. Auch er war im Training gestürzt, ließ sich aber nicht davon beeindrucken. Mit einer Zeit von 4:25.542 Minuten lag er zum Zeitpunkt seines Einlaufs an erster Stelle in der Wertung der Open Men. Doch ein paar Sekunden später rückte er leider auf den zweiten Platz ab. Erik Zwartek startete ebenfalls in der Open-Men-Wertung und konnte sich im Vergleich zur Quali um einen Platz im Rennen verbessern und landete auf einem soliden 9. Rang. Rene Dornbusch und Stefan Richter traten in den Open Masters gegeneinander an und konnten sich ebenfalls beide im Vergleich zu ihren Läufen vom Samstag verbessern.

Stefan Richter kam nach 4:47.258 Minuten an. Kleine Fehler kosten auf dem Trail wertvolle Sekunden, die am Ende das Zünglein an der Waage sind. Letztendlich zeigte die Uhr 5:07.607, als Rene Dornbusch ins Ziel kam.

Von Janett Rohnstock

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Ökologische Station Naundorf war auch in diesem Jahr bei „Natur zum Anfassen“ von Mitgas und enviaM dabei. Stationsleiterin Annett Erdmann konnte mit 250 Mädchen und Jungen bei diesem kostenosen Projekt einen Teilnehmerrekord vermelden. Das Thema lautete diesmal: „Das Leben am und im Teich – dem Froschkönig auf der Spur.“

16.09.2017

Stressbewältigung beginnt im Kindergarten: In der Einrichtung „Zschöllauer Zwergenberg“ hat das Erzieherinnen-Team dank eines Projekts dafür professionelle Unterstützung. Heilpraktikerin Raphaela Heine bietet Lektionen für Kinder und Personal des Hauses an. Auch die Eltern werden diese Woche über die Initiative informiert.

13.09.2017

René Enghardt hat seine Heimatstadt verlassen und in Mügeln ein Fahrradgeschäft eröffnet. Der 33-Jährige aus Liebertwolkwitz ist außerdem drei Vereinen beigetreten – der freiwilligen Feuerwehr Mügeln, der Mügelner Schützengesellschaft und dem Motorsportclub „Weiße Erde“ in Kemmlitz.

16.09.2017
Anzeige