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Oschatz Wermsdorf nimmt erste Hürde
Region Oschatz Wermsdorf nimmt erste Hürde
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16:54 21.07.2014

"Wir bemühen uns schon seit einigen Jahren, den Elbe- und den Mulderadweg zu verbinden, damit das auch Fernradfahrer nutzen können", erinnerte Müller an vorangegangene Treffen mit Bürgermeisterkollegen, Verbänden und Touristikern. Die Route soll von der Mulde über Trebsen, Mutzschen, Wermsdorf, Oschatz, Liebschützberg und Strehla an die Elbe geführt werden (wir berichteten). Jetzt gehe es darum, eine sogenannte Schwachstellenanalyse zu erarbeiten um herauszufinden, in welchem Zustand die infrage kommenden Strecken sind, wie umfangreich die Beschilderung sein müsse und wo Rastplätze eingerichtet werden könnten.

Mittlerweile sind die Verhandlungspartner auch an den Punkt gelangt, an dem das Ganze Geld kostet: Die nun notwendigen Planungsleistungen kosten rund 24 400 Euro und werden - je nach Anteile an der Strecke - auf die einzelnen Kommunen aufgeteilt. So soll etwa Strehla für knapp 3,4 Kilometer am voraussichtlichen Radweg in diesem Haushaltsjahr rund 1800 Euro anteilige Planungskosten zahlen. Durch Grimma und Oschatz führen rund 10,8 Kilometer der Strecke, dafür würden dann 5400 Euro fällig. Wermsdorf hat mit knapp 12,6 Kilometern den längsten Anteil an der Radroute und muss demzufolge 6400 Euro aufbringen. Die Gegenfinanzierung erfolge aus Einsparungen für Streugut aufgrund des milden Winters, informierte Matthias Müller. Für die Beschilderung werde eine Förderung beantragt, dabei seien Zuschüsse für bis zu 90 Prozent der Kosten möglich, so der Bürgermeister.

Auf Waldwege auszuweichen, wie es auch im Gemeinderat diskutiert worden ist, sei nur zum Teil möglich, sagte er. "Ziel ist, asphaltierte Wege anzubieten, damit auch Radwanderer mit 25 Kilo Gepäck gut vorankommen", sagte Müller. Außerdem habe man die Streckenführung mit den Touristikern in den Kommunen abgestimmt, die dringend empfohlen hätten, die Route so weit wie möglich an bestehende Gasthäuser heranzuführen. Auch in Wermsdorf werde der Radweg deshalb zumindest teilweise durch den Ort gehen, bevor die Radler dann Richtung Collm gewiesen werden. "Die Verbindung zwischen Mutzschen und Wermsdorf, die damit entsteht, ist natürlich auch für die Kinder und Jugendlichen, die unsere Oberschule besuchen, gut zu nutzen", unterstrich Müller.

Jetzt gelte es, dass die Vereinbarung zur Finanzierung von allen Kommunen unterzeichnet wird. Voraussetzung für den ersten Schritt der Umsetzung sei die vollständige Zustimmung. "Wenn einer nicht unterschreibt, funktioniert das Ganze nicht", machte der Bürgermeister klar. © Kommentar

Jana Brechlin

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