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Oschatz Wermsdorf noch in Gefahrenzone
Region Oschatz Wermsdorf noch in Gefahrenzone
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16:14 08.05.2014
Nach dem 5:0-Sieg der SG Luppa/Merkwitz können sich die SG-Spielerinnen an diesem Wochenende zurücklehnen. Quelle: Dirk Hunger

Der Liga-Krösus hat übrigens bislang nicht einen einzigen Zähler abgegeben. Hält das noch bis Saisonende an, geht diese Bilanz zweifellos in die lokale Fußballgeschichte ein.

Da wohl kein Team des Nordsächsischen Fußballverbandes die Bezirksliga verlassen muss, bleibt es für die Nordsachsenliga bei zwei Absteigern. Offen ist damit die Frage, wem es neben dem Schlusslicht FSV Oschatz noch erwischt. Neben dem SV Zwochau, dem ESV Delitzsch II und dem SV Strelln/Schöna befindet sich auch Blau-Weiß Wermsdorf noch in der Gefahrenzone.

Aus dieser Konstellation heraus steht die morgige Partie gegen Konkurrent ESV Delitzsch II unter besonderen Vorzeichen. Fußballfachleute sprechen da ganz gern von einem Sechs-Punkte-Spiel. Für die Hubertusburger heißt es vor allem, schnell den zurückliegenden Spieltag vergessen. Mit sieben Gegentreffern im Gepäck musste das Team die Heimreise aus Mehderitzsch antreten. Doch auch die Delitzscher Bilanz spricht Bände - zweimal sieben und einmal vier Gegentreffer in den letzten drei Partien bringen die Loberstädter als Referenz mit.

Weitaus entspannter geht es beim SV Mügeln/Ablaß 09 zu. Auch gegen den energisch kämpfenden SV Zwochau behielten die Obstländer die Nase vorn und leisteten im Prinzip Schützenhilfe für den Ortsnachbarn aus Wermsdorf. Am Sonntag muss das Team nach Schildau zum aktuellen Tabellendritten. Die Gneisenaustädter sind für die Herzig-Elf eine Messgröße.

Der FSV Oschatz hatte am vergangenen Wochenende keine Messgröße. Die Döllnitzstädter bekamen wiederholt ihre Mannschaft nicht voll. Eine Spielabsage war die Folge. Nächster Gegner ist der SV Concordia Schenkenberg, der morgen in Oschatz gastiert. Sollte Coach Henry Zwartek an den nächsten Spieltagen erneut keine spielfähige Mannschaft zusammenbekommen, würde das nach den Regularien der Spielordnung das vorzeitige Saisonende bedeuten.

In der Kreisliga winkt auch dem Tabellenzweiten über den Relegationsweg der Aufstieg. Das ist aktuell der FSV Beilrode. Dagegen spüren der SV Merkwitz und der SV Mügeln/Ablaß II am Tabellenende schon einen Windhauch aus der Kreisklasse. Bleibt es so wie es ist, könnten beide Teams drinnen bleiben, weil aus der Kreisklasse nach jetzigem Stand mit dem SV Traktor Naundorf nur ein Team nach oben kommen kann. Der FSV Oschatz II gilt als zurückgezogene Mannschaft automatisch als Absteiger. So können der SV Merkwitz (Heimspiel gegen Doberschütz/Mockrehna II) und der SV Mügeln/Ablaß 09 II (auswärts in Schildau) etwas entspannter agieren.

In der ersten halben Stunde war der FSV Luppa am vergangenen Wochenende wohl auch noch entspannt. Zumindest die Hintermannschaft schien anfangs in der Kabine geblieben zu sein. Nach nicht einmal 30 Minuten hatte Torhüter Robert Haas bereits viermal die Kugel aus dem Netz geholt. Morgen müssen die Luppaer nach Beilrode zum Tabellenzweiten, der keinen Hehl aus seinen Aufstiegsambitionen macht.

Beim FSV Wacker Dahlen schnürte Coach Klaus Biedermann zuletzt selbst die Schuhe. Sein Team drehte zumindest die Partie nach 0:1 Rückstand. Als nächstes müssen die Heidestädter auswärts ran. Es geht nach Weßnig zur Elbeaue-Reserve.

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