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Oschatz Wermsdorfer Bürgermeister bei Hauptversammlung in Nürnberg
Region Oschatz Wermsdorfer Bürgermeister bei Hauptversammlung in Nürnberg
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06:00 06.06.2017
Matthias Müller und seine Amtskollegin Dr. Eva Lohse, Oberbürgermeisterin aus Ludwigshafen am Rhein, bei der Hauptversammlung des Deutschen Städte- und Gemeindetages in Nürnberg. Quelle: Foto: privat
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Wermsdorf/Nürnberg

So viele Kollegen auf einmal trifft er sonst nie: Wermsdorfs Bürgermeister Matthias Müller (CDU) hat mit 1200 Delegierten an der Hauptversammlung des Deutschen Städtetages in Nürnberg teilgenommen. Dabei war Müller nicht der einzige Vertreter aus Nordsachsen. Mit ihm waren seine Amtskollegen Jörg Enke aus Schkeuditz, Dr. Manfred Wilde aus Delitzsch und Tobias Meier aus Taucha angereist.

Unter dem Motto „Heimat – Zukunft – Stadt“ haben die Teilnehmer über die Herausforderungen der Kommunen und künftige Aufgaben beraten und dazu ein Thesenpapier verabschiedet. „Wir haben viele angeregte Gespräche mit Vertretern aus der ganzen Bundesrepublik führen können“, blickte der Wermsdorfer Bürgermeister auf die Hauptversammlung, die aller zwei Jahre stattfindet, zurück. Auch wenn Aufgaben und Probleme in vielen Kommunen ähnlich seien, könne man durchaus deutliche Unterschiede feststellen. „Die finanzielle Ausgangslage der Städte und Gemeinden ist sehr unterschiedlich. Die Kollegen im Ruhrgebiet zum Beispiel haben es mittlerweile sehr schwer. Verglichen damit stehen wir richtig gut und sind handlungsfähig“, spielte er auf den Strukturwandel im Westen Deutschlands an.

Höhepunkt der Veranstaltung sei der Besuch von Kanzlerin Angela Merkel gewesen. „Sie hat in ihrer Rede vieles aufgegriffen, was uns in den Kommunen bewegt“, so Matthias Müller. Als Beispiel nannte er die Weitergabe von Finanzmitteln, die der Bund zur Verfügung stellt. So sei etwa von fünf Milliarden für die Bildung längst nicht alles in den Städten und Gemeinden im Land tatsächlich auch angekommen. „Sie sprach davon, dass es demzufolge klebrige Hände bei den Finanzministern der Länder geben müsse“, beschreibt er. Die Bundeskanzlerin sei „gut drauf" gewesen und habe die Delegierten in Nürnberg begeistert. „Mich auch“, räumte der Wermsdorfer Gemeindechef nach Abschluss der Veranstaltung freimütig ein.

Von Jana Brechlin

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