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Wermsdorfer Fußballer überwintern auf dem ersten Tabellenplatz

Wermsdorfer Fußballer überwintern auf dem ersten Tabellenplatz

Die Fußballer, Übungsleiter, Fans und Sponsoren des FSV Blau-Weiß Wermsdorf können auf eine erfolgreiche Hinrunde zurückblicken. Dank der intensiven Arbeit der Übungsleiter im Nachwuchsbereich und der guten Zusammenarbeit mit dem FSV Luppa beteiligten sich die Wermsdorfer in vier von fünf möglichen Nachwuchsaltersklassen am Punktspielbetrieb.

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Mit einem 3:0 schicken die Wermsdorfer (blaue Trikots) das Team der SG Schöna/Strelln nach einem richtig guten Fußballspiel nach Hause.

Quelle: Dirk Hunger

Wermsdorf. Alle Nachwuchsmannschaften stehen nach dem Ende der ersten Halbserie im gesicherten Mittelfeld ihrer Ligen.

Für die zweite Männermannschaft konnten mit Rigo Herfurth und Jens Hänel zwei neue Übungsleiter gewonnen werden. Das Team mauserte sich in der Kreisklasse Süd von einem Punktelieferanten zum ernst zu nehmenden Gegner und sollte seinen Aufwärtstrend im Frühjahr fortsetzen.

Für die erste Männermannschaft in der Kreisliga Ost, die zu ihren Heimspielen an der Sachsendorfer Straße durchschnittlich 100 Zuschauer anzieht, schätzt Trainer Matthias Winkler den Saisonverlauf wie folgt ein: Ohne nennenswerte Verstärkungen, lediglich Michel Busch und Kevin Schmidt kamen aus der A-Jugend, ging es in die neue Saison. Der Kader musste jedoch auch keine Abgänge verzeichnen, so dass auf ein eingespieltes Team gesetzt werden konnte. Die Vorbereitungsspiele verliefen nicht ganz optimal und der schon kleine Kader wurde durch die Verletzungen von Carsten Rademacher und Frank Jerusel noch einmal dezimiert. Die ersten beiden Vorbereitungsspiele gingen so auch folgerichtig in die Hose. Doch dann fand sich die Mannschaft und konnte Grimma II und den Nordsachsenligisten aus Schildau bezwingen und alle hofften auf einen guten Saisonstart.

Zuerst galt es jedoch, im Bärenpokal erfolgreich zu sein. Die ersten beiden Partien gegen Torgau AH und Beilrode II konnten auch siegreich gestaltet werden, jedoch war in der dritten Runde gegen Doberschütz Endstation. Nicht weil Doberschütz die bessere Mannschaft war, sondern weil die Wermsdorfer Chancenverwertung unterirdisch war. Wer so viele Möglichkeiten auslässt, darf auch nicht hadern, wenn er als Verlierer vom Platz geht. Der Punktspielstart gegen Belgern verlief dagegen mit einem Unentschieden ganz gut, doch das Unentschieden zu Hause gegen Weßnig und die verdiente Niederlage bei Mügeln/Ablaß II entsprachen in keiner Weise dem Leistungsniveau der Mannschaft. Aber irgendwie musste das ein Weckruf gewesen sein. Ab da lief plötzlich alles zusammen und aus elf Einzelkämpfern wurde eine Mannschaft, die wusste, auf was es in einer Mannschaftssportart ankommt. Luppa und Großtreben ließ man nicht den Hauch einer Chance und plötzlich dachten einige schon wieder, dass alles von allein geht. Aber denkste, Oschatz II machte es den Hubertusburgern richtig schwer und nur mit viel Glück und einem überragenden Robert Rinke im Tor konnten drei Punkte mit nach Hause genommen werden. Richtig guten Fußball bekamen die Zuschauer in den Partien gegen Schildau II, Strelln/Schöna und Süptitz II geboten. Dort wurde kombiniert, über die Außen gespielt und plötzlich lief jeder wieder ordentlich. Es wurde ohne Hektik aber mit gegenseitiger Unterstützung agiert. Eine gute, schnelle und harte, aber jederzeit faire Partie bekamen die Zuschauer in Dahlen zu sehen. Kurz vor Schluss konnte Denny Beckdahl, der sich zu einem richtigen Vollstrecker entwickelte, mit seinem Treffer zum 2:2 den Hubertusburgern einen Punkt retten. Im letzten Spiel der Saison konnten die Wermsdorfer gegen stark ersatzgeschwächte Mockrehnaer noch einmal ein richtiges Schützenfest feiern. Florian Böttger krönte seine sehr gute Leistung an diesem Tag mit sechs Treffern.

Die komplette Mannschaft hat bisher eine sehr gute Saison gespielt und kann, wenn sie von Verletzungen und Sperren verschont bleibt, auch ein gewichtiges Wort beim Kampf um den Kreismeistertitel mitreden.

André Kamm

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