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Oschatz Wermsdorfer Gemeinderat vergibt Aufträge für Grundschul-Neubau
Region Oschatz Wermsdorfer Gemeinderat vergibt Aufträge für Grundschul-Neubau
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06:02 31.03.2018
Derzeit wird das leer stehende Wohnhaus an der Grimmaer Straße in Wermsdorf abgerissen. Bebaut werden soll die Fläche nicht mehr, stattdessen wird dem Saubach an dieser Stelle mehr Platz eingeräumt. Quelle: Foto: Jana Brechlin
Wermsdorf

Es geht weiter an der künftigen Grundschule in Wermsdorf: Nach dem ersten Spaßenstich, haben die Gemeinderäte auf ihrer jüngsten Sitzung die nächsten Aufträge für den Bau vergeben. Die Bauhauptleistungen wird demnach das Baugeschäft Ralf Gallasch aus Mark-Schönstädt übernehmen. Mit einem Angebot von rund 976 000 Euro war das Unternehmen wirtschaftlichster Bieter. Mehrheitlich – bei einer Nein-Stimme und drei Enthaltungen – stimmten die Räte für die Vergabe. Außerdem entschieden sie bei zwei Enthaltungen, dass die Arbeiten für den Aufzugbau die Firma Schmitt und Sohn Aufzüge GmbH aus Markkleeberg übernimmt, die sich mit knapp 38 500 Euro als wirtschaftlichster Bieter durchsetzte.

Auch Investitionen in Calbitz geplant

Es sei nicht ungewöhnlich, dass in dieser Phase schon der Aufzugbau beauftragt werde, versicherte Jens Christian Giese, der von der Dresdener Irpo Consult für die Bauüberwachung an der Grundschule in Wermsdorf zuständig ist. „Mitunter muss man dann bereits beim Rohbau gewisse Dinge beachten, zum Beispiel wo die Ankerschienen eingebaut werden“, fügte er hinzu. Bürgermeister Matthias Müller (CDU) informierte, dass die nächsten Vergaben bereits in Sicht sind: „Aktuell laufen die Vorbereitungen für die Ausschreibungen für Zimmerei, Dacheindeckung sowie Fenster und Außentüren.“ Doch nicht nur am Grundschulneubau tut sich etwas. Auch in die Schule Calbitz wird weiter investiert. „Dafür läuft gerade die Ausschreibung für die Heizung, die wir mit Mitteln aus dem Programm ’Brücken in die Zukunft’ erneuern wollen“, sagte er.

In der Grimmaer Straße wird durch den Abriss mehr Platz für den Saubach geschaffen. Quelle: Jana Brechlin

Neben dem Neubau laufen im Auftrag der Kommune außerdem gerade Abrissarbeiten in Wermsdorf. Wie Matthias Müller ankündigte, soll in der nächsten Woche das Gebäude an der Grimmaer Straße komplett verschwunden sein – und damit auch die Ampelregelung, die derzeit noch durch die einseitige Sperrung nötig ist. Umgesetzt werde der Abriss des einstigen Wohnhauses mit Mitteln aus der Leader-Förderung. Anschließend solle im Uferbereich die Böschung neu angelegt und damit das Rückhaltevolumen des Saubachs ein Stück weit vergrößert werden. „Das ist wieder ein Mosaikstein für den Hochwasserschutz in Wermsdorf“, so der Bürgermeister.

Von Jana Brechlin

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