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Wermsdorfer Kita gewinnt beim Teddy-Cup in Oschatz

Kindergartenwettbewerb Wermsdorfer Kita gewinnt beim Teddy-Cup in Oschatz

Elf Kindertagesstätten aus der Oschatzer Region haben am Teddy-Cup des Kreissportbundes teilgenommen. Die Kinder im Alter zwischen vier und fünf Jahren mussten beim Teddy-Cup zahlreiche sportliche Stationen absolvieren. Bei den Wettbewerben sollte vor allem der Spaß im Vordergrund stehen.

Kinder aus elf Kitas nahmen an dem Wettbewerb in Oschatz teil.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Der Kreissportbund Nordsachsen (KSB) reichtet zu Wochenbeginn in der Rosentalsporthalle den ersten Wettbewerb im Rahmen des Goldenen-Teddy-Cups 2016 aus. Elf Kindereinrichtungen aus der Collm-Region nahmen daran teil. Für die fünf Staffelwettbewerbe benötigten die Kitas jeweils acht Starter. Manche Einrichtungen waren mit deutlich größeren Mannschaften angereist. Sie konnten dadurch wechseln und die Kinder entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten in den Wettbewerben einsetzen. Insgesamt waren am Montagvormittag 103 junge Sportler in Aktion.

Nachdem Teddy Theo zur Erwärmung mit den Vier- und Fünfjährigen zum „Fliegerlied“ getanzt hatte, wurden den jungen Aktiven vielfältige motorische und koordinative Fähigkeiten abverlangt. In den Staffelspielen war neben Tempo auch Geschick gefragt, zum Beispiel beim Sackhüpfen, beim Krabbeln durch den Kriechtunnel, beim Springen über Hürden, beim Slalomlauf oder beim Ballzielwurf. Zumeist waren pro Staffel zwei oder drei dieser Elemente kombiniert. Fünf Mitarbeiter des Kreissportbundes und acht Helfer des Oschatzer Turnvereines sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Wettbewerbes, der auf vier Bahnen ausgetragen wurde.

Wer es lieber leise mag, war beim „Goldener-Teddy Cup“ am falschen Ort. Erfreulicherweise wurden alle Teilnehmer von ihren Mannschaftskameraden, den Erzieherinnen sowie den Eltern und Großeltern auf der Tribüne angefeuert – egal, ob sie flüssig über die Hürden kamen und den Ball ins Ziel warfen oder nicht. Schließlich war für manchen noch etwas kleinen Vierjährigen die Strecke schwerer als für das etwas größere und ein Jahr ältere Kind. Hätte es einen Teddy für die engagierteste Unterstützung gegeben, wäre er sicher an Katrin Dworack gegangen. Sie stand kaum einen Moment still und lobte ihre Schützlinge lautstark. Die Kita „Kunterbunt“ hatte für ihren Vormittagsspaziergang gleich die Rosentalsporthalle als Ziel ausgewählt, um ihre Mannschaft zu unterstützen.

Mit zehn Kindern, drei Erzieherinnen sowie ihren Maskottchen Paul, Max und Floh war das Naundorfer „Spatzennest“ beim Teddy-Cup vertreten. Die Kommune hatte zur Anreise nach Oschatz den Gemeindebus zur Verfügung gestellt. „Wir haben sechs Wochen lang jeden Donnerstag mindestens eine Stunde trainiert“, berichtete Praktikantin Mandy Wohllebe. Lohn für diese Anstrengungen war der zweite Platz, den die Naundorfer nach fünf Wettbewerben zeitgleich mit dem Oschatzer „Spatzennest“ belegten. „Das gab es noch gar nicht, seit wir 2005 den ‚Goldener-Teddy-Cup“ ins Leben gerufen haben“, stellte Sven Kaminski fest. Schneller als die beiden „Spatzennester“ war nur die Mannschaft des Wermsdorfer „Sterntalers“. „In der Einrichtung haben wir einmal wöchentlich geübt. Außerdem hat unser Praktikant noch mit den Kindern, die im Sportverein organisiert sind, dort die Übungen trainiert“, erzählte Erzieherin Heike Förster. Die „Sterntaler“ waren in vier der fünf Staffeln die Schnellsten. Mit einer Gesamtzeit von 10:10 Minuten hielten sie die beiden Zweiten 43 Sekunden auf Distanz. Damit haben die Oschatzer Spatzen und die Wermsdorfer Kinder ihre Platzierungen aus dem vergangenen Jahr getauscht.

Nur ein Spitzenwert dieses sportlichen Vormittages der Kindergartenkinder wurde weder von einem Spatzennest noch von den jungen Wermsdorfern aufgestellt. In der Staffel, in der die Kinder nach dem Sackhüpfen einen Ball in eine Tonne werfen sollten, trafen fünf der acht Starter der Oschatzer Kita „Schlumpfhausen“.

Von Axel Kaminski

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