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Oschatz Wermsdorfer Lehrer setzt Ostseeumrundung fort
Region Oschatz Wermsdorfer Lehrer setzt Ostseeumrundung fort
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06:00 28.07.2017
Gundolf Schmidt in voller Montur. Im Hintergrund ist die Öresundbrücke zu sehen, über die Radler aber nicht fahren dürfen. Quelle: Foto: Michaela Schmidt
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Wermsdorf

Über 1200 Kilometer hat Gundolf Schmidt bereits in den Waden. In diesem Sommer hatte sich der begeisterte Radfahrer aus Wermsdorf Skandinavien vorgenommen. Gemeinsam mit seiner Ehefrau startete der Lehrer in Helsinki. Nach Finnland nahm das Paar Kurs auf Skandinavien und Dänemark.

Pläne vom vorigen Sommer verwirklicht

Damit hat Gundolf Schmidt eine Tour in den Fokus genommen, die eigentlich schon im vergangenen Jahr auf seinem Reiseplan stand. Doch im Sommer 2016 hielt die anstehende Geburt seines ersten Enkelkindes den Wermsdorfer in der Heimat: Anstatt durch Skandinavien zu radeln erkundete der Geschichtslehrer mit seinem Berufskollegen Jürgen Gericke aus Delitzsch den Lutherweg in Sachsen. Daraus hat der Wermsdorfer einen Vortrag mit Dias, Ton- und Filmaufnahmen gemacht, den er seitdem schon oft gezeigt hat. Auch aus der Skandinavien-Reise soll ein Vortrag werden. Dafür hat der Lehrer bereits reichlich Fotos gemacht, Videos gedreht und Material gesammelt. „44 Gigabyte Material warten auf Verarbeitung“, kündigt er an. Für Schmidt ist die Tour der 4. Teil einer Ostseeumrundung, denn der Wermsdorfer war bereits entlang der deutschen und polnischen Küste sowie im Baltikum unterwegs. Begonnen hat das Lehrerpaar seine Reise allerdings mit dem Flugzeug, das die Urlauber nach Helsinki brachte.

Kostproben der lokalen Küche

Vom hohen Norden führte die Route südwärts, dabei entdeckte der Wermsdorfer die finnische Küstenstadt Turku, gerade europäische Kulturhauptstadt oder die schwedische Insel Gotland und kostete sich von Lachs über Rentierbällchen bis hin zu Smörrebröd durch die skandinavische Küche. Unterschiedlich fällt sein Fazit zu den Hauptstädten aus: Helsinki ist übersichtlich und windig, Stockholm geprägt von quirliger Vielfalt und Kopenhagen aktuell von reichlich Baustellen und Touristen. Überhaupt scheint Gundolf Schmidt von der dänischen Hauptstadt enttäuscht zu sein: Die viel gepriesene Fahrradfreundlichkeit halte er für einen Marketinggag. Tatsächlich würden Baustellen, Kreuzungen und Fahrradfahrverbote den Spaß am Radeln schmälern. Anders auf dem Land: Hier seien Wege und Beschilderung nahezu perfekt. Regelrecht ins Schwärmen kommt er angesichts schwedischer Bedingungen: „So viele Radwege wie in Schweden habe ich noch nie gesehen. Und in den verschiedensten Arten, ich staune immer wieder, wie die Schweden selbst an der Autobahn einen Radweg anlegen. Die Qualität der Wege ist fast überirdisch gut, manchmal gibt es sogar extra Licht an den Radwegen.“

Von Jana Brechlin

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