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Wermsdorfer Straße in Oschatz: Kreiselplanungen drehen sich im Kreis

Wermsdorfer Straße in Oschatz: Kreiselplanungen drehen sich im Kreis

Der Straßenbau in Oschatz ist ein Thema, an dem sicher die meisten Bürger Anteil nehmen. Im Gespräch ist auch eine bessere Lösung für den Kreisverkehr Altoschatzer Straße/Promenade.

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Die Neugestaltung dieser Kreuzung in Oschatz ist eine Herausforderung. Noch ist keine Entscheidung getroffen worden.

Quelle: Gabi Liebegall

Bei einer Vor-Ort-Begehung erklärte Bauamtsleiter Michael Voigt, wie diese Kreuzung entschärft werden könnte: Die jetzige Ausfahrt auf die Promenade soll geschlossen und eine Straße von der Altoschatzer/Höhe Museum schräg über den Spielplatz auf die Promenade führen. Immer wieder fragen Leute, wie sie sich das vorstellen sollen, und wann der Bau losgeht. Die OAZ sprach dazu mit Michael Voigt. Noch liegen die Pläne in der Schublade.

 

"Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Wermsdorfer Straße in Oschatz wurde die Diskussion über die Art und Weise des Knotenausbaus S 38-Friedrich-Naumann-Promenade/Altoschatzer Straße/Freiherr-vom Stein-Promenade bis auf Weiteres ausgesetzt, um den damals bevorstehenden Straßenausbau nicht zu gefährden", erklärte Voigt. Planungsseitig habe es verschiedene Varianten der Knotengestaltung gegeben, "für die leider kein Konsens in einem zeitlich angemessenen Zeitraum herbeigeführt werden konnte". Die Entscheidung, ob der Knoten in Form einer beampelten Kreuzung oder als Kreisverkehr auszuführen ist, sei daher in die Zukunft verschoben.

 

"In der Verwaltung gab es immer wieder Überlegungen zu möglichen Alternativlösungen. Bereits vor zwei Jahren wurden zwei Ausweichvarianten im Technischen Ausschuss diskutiert, jedoch aus verschiedenen Gründen nicht weiter forciert."

 

Bei beiden aufgezeigten Varianten würde die Altoschatzer Straße in der Form verlegt, dass sie nicht mehr direkt auf die Staatsstraße, sondern auf die Promenade führt. "Es entstünde ein dreiseitiger Knoten. Die zurzeit vorhandene schwierige Aufbindung von zwei Straßen auf die S 38 wäre damit entschärft."

 

2013 sei erstmals im Technischen Ausschuss bei einer Ortsbegehung unter anderem diese Variante diskutiert worden. Den Ausschussmitgliedern sei natürlich bewusst, dass mit einer derartigen Lösung auch ein Teil des vorhandenen Grüngürtels zerstört wird, der aber teilweise kompensiert werden könnte.

 

Dazu steht im Protokoll des Technischen Ausschusses vom 6. Juni 2013: "Im Anschluss an die Begehung wurde noch über den Kreuzungsbereich Altoschatzer Straße informiert."

 

Diesbezüglich hat sich die Verwaltung Gedanken gemacht, um den Eingriff in die Promenade so gering wie möglich zu halten, da die bisherigen Diskussionen bezüglich Ampel und Kreisel mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr nicht zum Einvernehmen mit der Stadt führten." Im Hauptausschuss im April dieses Jahres sei erneut über die spätere Knotengestaltung diskutiert worden. "Die Stadt möchte eine einvernehmliche und mit dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr und anderen zuständigen Behörden abgestimmte zukunftsfähige Variante festlegen lassen, um nicht Gefahr zu laufen, dass zum Zeitpunkt X eine nicht akzeptable Ausbauvariante zum Tragen kommt", sagte Voigt. Im Ergebnis der Diskussion sei darauf orientiert worden, bei der Technischen Universität Dresden, Lehrstuhl Verkehrs- und Infrastrukturplanung, anzufragen, inwieweit dies ein Thema für eine Studien- oder Diplomarbeit sein könnte. Zwischenzeitlich liege hierzu eine Antwort vor: " ... Wir sind jederzeit daran interessiert, praxisorientierte Aufgaben, die im Rahmen von Studien- und Diplomarbeiten beleuchtet werden können, zu übernehmen. Im vorliegenden Fall handelt es sich um ein punktuelles, eher verkehrstechnisches Problem." Um es jedoch zum Gegenstand einer Studienarbeit zu machen, müssten noch ...weitere Fakten und Kriterien zugrunde gelegt werden."

 

"Es gibt keinen Bautermin. Die Kreuzung bleibt erst einmal so, wie sie ist. So wurde es eigentlich auch immer vermittelt. Es besteht kein dringender Ausbaudruck. Die Variantensuche dient eher der Planungssicherheit für den Fall, dass es mal schnell losgehen muss", erklärte der Bauamtsleiter.

Gabi Liebegall

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