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Wermsdorfer Straße zerstückelt

Wermsdorfer Straße zerstückelt

Nach einer längeren Pause ist gestern der Bau der Wermsdorfer Straße fortgesetzt worden. Für Verzögerungen beim Bauablauf macht Oberbauleiter Heiko Trinks den langen Winter verantwortlich.

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Die Riesenfräse macht Dampf beim Entfernen des Fahrbahnbelages in der Wermsdorfer Straße.

Quelle: Sven Bartsch

Dennoch soll die Straße bis zum Jahresende fertig werden.

 

Nach acht Minuten ist alles erledigt. In dieser Zeit hat die Fräse ein weiteres Stück der Wermsdorfer Straße zerstückelt und damit einen 25-Tonnen-Laster beladen. Schon rollt der nächste Laster ran. Innerhalb eines Tages hat die Riesenfräse gestern die Fahrbahn im Abschnitt Wettiner Straße bis zur Einfahrt Motocross-Grube entfernt. "Bis Ende August soll dieser Abschnitt fertig gebaut und für den Verkehr frei gegeben werden", sagt Heiko Trinks. Der Oberbauleiter der Firma Straßen- und Tiefbau Arzberg wollte zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich schon viel weiter sein. "Doch der außergewöhnlich lange Winter hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Anwohner haben dadurch den Eindruck gewonnen, dass nichts passiert", bedauert er.

 

Erst nach Ostern konnten die Arbeiten fortgesetzt werden, die im September des Vorjahres begonnen worden waren. Vor Pfingsten konnte der erste Bauabschnitt von der Promenade bis zur Wettinstraße frei gegeben werden. Seitdem stockt der Straßenbau. "Die Ver- und Entsorger mussten erst einmal ihre Leitungen verlegen", erklärt Dietmar Fellauer vom städtischen Bauamt. Kritik von Anwohnern, dass ihre Haus- und Gartengrundstücke durch die Bauarbeiten blockiert worden seien, kann Fellauer nicht nachvollziehen. "Die Zufahrten für die Anwohner sind trotz der Straßensperrung großzügig gehandhabt worden", sagt er. Und Bauleiter Trinks ergänzt: "Wir haben schon mehrere schriftliche Informationen an die Anwohner rausgegeben. Die kommen natürlich in den Gärten, die keine Briefkästen haben, nicht an."

 

Ab September soll der Straßenbau mit dem Anlegen eines Kreisels am Trebicer Weg in die letzte Phase gehen. Die Kreuzung soll in dieser Zeit auf einer provisorischen Straße befahrbar bleiben. Trinks: "Wir legen so eine Art Bypass."

 

Trotz der Verzögerungen geht der Oberbauleiter davon aus, dass die insgesamt 1,1 Kilometer lange Strecke bis zum Jahresende fertiggestellt werden kann. "Wir sind bestrebt, das zu schaffen - wenn nichts dazwischen kommt", sagt er.

Frank Hörügel

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