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Wermsdorfer entscheiden Derby gegen Oschatz für sich

Wermsdorfer entscheiden Derby gegen Oschatz für sich

Derbys sind immer etwas Besonderes und bedeuten kampfbetonte Auseinandersetzungen mit lautstarker Stimmung bei den Zuschauern. Das aus dem Derby FSV Blau-Weiß Wermsdorf gegen den FSV Oschatz kein Krampfspiel wurde, lag auch an beiden Mannschaften, die mit spielerischen Mitteln zum Erfolg kommen wollten.

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Der Wermsdorfer Denny Beckedahl (Mitte, blaues Trikot) beschäftigt immer wieder die Oschatzer Gegenspieler und schafft somit Räume für seine Mannschaftskameraden. Nach 90 Minuten können die Blau-Weißen das gutklassige Derby gegen die Gelb-Schwarzen siegreich gestalten.

Quelle: Dirk Hunger

Am Ende konnten die Wermsdorfer über ihren 3:1-Sieg (1:0) jubeln.

 

Schiedsrichter Florian Krost sorgte frühzeitig dafür, dass die Härte im Spiel nicht überhand nahm. Somit sahen die Zuschauer bei bestem Fußballwetter eine spannende Begegnung mit vielen Strafraumszenen. Nach der kurzen Abtastphase setzten die Oschatzer die ersten Akzente. Ein sauberer Querpass von Enrico Schieler erreichte Marcus Gensel - Torwart Robert Rinke klärte zur Ecke. Er hatte Glück, als danach Gensel aus Nahdistanz den Wermsdorfer Kasten knapp verfehlte. Die Wermsdorfer hielten dagegen und hatten nach 15 Minuten durch Carsten Rademacher und Denny Beckedahl gute Möglichkeiten. Der dribbelstarke Gensel beschäftigte die Blau-Weiße Abwehr besonders. Nach 20 Minuten musste Rinke sich zweimal mächtig strecken, um die Oschatzer Führung zu verhindern. Die Blau-Weiße Offensive lief nun bis zur 40. Minute rund. Der Oschatzer Torhüter Thomas Schneider zeigte im Spielverlauf, wie sein Wermsdorfer Gegenüber, ein gutes Stellungsspiel und tolle Paraden. So kaufte er in der 30. Minute Sebastian Hanisch, der von Beckedahl einen sauberen Pass erhielt, den Schneid ab. In der 31. Minute war Schneider chancenlos, als Florian Böttger aus Nahdistanz zum 1:0 einnetzte. Weitere Möglichkeiten folgten auf beiden Seiten aber es blieb bis zum Pausenpfiff bei diesem Ergebnis.

 

In der zweiten Halbzeit begannen die Hubertusburger wie die Feuerwehr und erspielten sich drei hundertprozentige Chancen. Hanisch schoss freistehend Torwart Schneider an und Böttger verfehlte das Oschatzer Gehäuse wiederholt nur um Zentimeter. Als die Wermsdorfer einen hohen Ball im Strafraum nicht klären konnten, verwandelte Peter Gärtner aus kurzer Torentfernung zum 1:1. Das Geschehen wogte weiter hin und her, wobei nun die Oschatzer zwingender spielten. In der 65. Minute knallte nach einem Eckball das Leder ans Wermsdorfer Gebälk. Wenig später dribbelte Gensel in den Wermsdorfer Strafraum und zog ab. Rinke lenkte mit einem tollen Reflex den Ball über das eigene Tor. Vielleicht die Schlüsselszene der Partie. Den schönsten Treffer des Tages schoss in der 69. Minute Böttger. Die Oschatzer konzentrierten sich mit mehreren Spielern auf Beckedahl. Hanisch passte in dieser Situation auf Böttger und der schoss aus spitzem Winkel ins lange Eck. Vom Innenpfosten sprang der Ball zum 2:1 ins Oschatzer Tor. Die Gelb-Schwarzen hatten durchaus noch Möglichkeiten der Begegnung eine andere Richtung zu geben. So traf Marcel Beukert im Strafraumgewühl den Ball nicht voll und Gärtner verzog knapp. Hanisch sorgte in der 78. Minute für Jubel bei den Wermsdorfer Zuschauern, als ihm das 3:1 gelang. Wenig später ließ er einen gegnerischen Abwehrspieler stehen, hämmerte aber den Ball am leeren Oschatzer Tor vorbei.

 

Der Wermsdorfer Sieg gegen eine keineswegs schwache Vertretung aus der Döllnitzstadt ist das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Die Hubertusburger zeigten Kampfgeist, aber auch Spielwitz und feierten am Ende mit den Zuschauern ihren Derbysieg.

 

Wermsdorf: Rinke; Mohs, Lippert, Müller, Kupfer, Rademacher, Narkunat (Zinke), Münch, Beckedahl (Seeliger), Böttger, Hanisch.

 

Oschatz: T. Schneider; Roßberg, Beukert (Baranowski), Arbeiter, Weidlich (Hoyer), Schieler, Gärtner, S. Schneider (Fromme), Krahl, Müller, Gensel.

 

Schiedsrichter: Florian Krost. Zuschauer: 120.

André Kamm

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