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Wichtigstes Ziel: Neubau einer Grundschule

Wichtigstes Ziel: Neubau einer Grundschule

Am 7. Juni werden in Kommunen der Region die Bürgermeister gewählt. Hier stellen wir die Kandidaten in Wort und Bild vor. Heute: Matthias Müller (41) aus Wermsdorf.

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Matthias Müller

Quelle: Dirk Hunger

Wermsdorf. Von Jana Brechlin

 

 

Müller ist Jurist, verheiratet und führt seit 2008 als Bürgermeister die Geschicke von Wermsdorf. Er ist seit 1996 Mitglied der CDU, für die er am 7. Juni erneut in das Alte Jagdschloss einziehen will. Was hat er sich danach vorgenommen? "Mein Ziel ist der Bau einer neuen Grundschule in Wermsdorf, den wir in diesem Jahr noch beginnen wollen", sagt er. Auch in die Grundschule in Calbitz und die kommunalen Tagesstätten soll weiter investiert werden. Außerdem werde er sich auch in Zukunft um die touristische Belebung der Hubertusburg bemühen. Ziel sei eine Dauernutzung als Museum. "Dafür stehe ich eng mit Vertretern im Land und der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden in Kontakt."

 

Für die Senioren brauche man mehr barrierefreien Wohnraum, weiß Müller. Ein wichtiger Schritt dazu sei das Seniorenwohn- und Pflegezentrum, das derzeit in Wermsdorf entsteht. "Ich bin froh, dass es uns gelungen ist, das Internationale Bildungs- und Sozialwerk für den Bau in unserer Gemeinde zu gewinnen", sagt der Bürgermeister. Neben der Großbaustelle in der Ortsmitte wird auch im Industriegebiet wieder gebaut. Und wenn es nach Müller geht, soll das auch so fortgesetzt werden. "Vorhandene Unternehmen sollen gestärkt werden, und neue Interessenten, die sich in der Gemeinde ansiedeln möchten, werden unterstützt", kündigt er an.

 

Was die Zukunft der Kommune um Collm und Horstsee betrifft, ist der 41-Jährige von der Eigenständigkeit überzeugt. "Es gibt überhaupt keinen Grund, an der eigenständigen Zukunft der Gemeinde Wermsdorf zu zweifeln", sagt er deutlich, "unsere Finanzen sind solide". Abgesehen davon sei die Größe der Gemeinde auch so schon eine Herausforderung. "Es ist keinesfalls bewiesen, dass größere Strukturen auch effizienter arbeiten", betont er.

Jana Brechlin

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