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Oschatz Winterdienst in Liebschützberg: Mehr als dreifache Einsätze im Vergleich zum Vorjahr
Region Oschatz Winterdienst in Liebschützberg: Mehr als dreifache Einsätze im Vergleich zum Vorjahr
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00:18 24.02.2017
Bauhofleiter Detlef Schüttler reinigt mit seinen Kollegen Steffen Schneider und Dieter Schley die Pfähle von Schneezäunen, bevor sie eingelagert werden. Quelle: Foto: Heinz Großnick
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Liebschützberg

Der kalendarische Frühling steht vor der Tür – und der Winter hat vorerst eine Pause eingelegt. Das Thermometer kletterte gestern in der Region auf zehn Grad Celsius. Die Wintertechnik konnte deshalb ungenutzt im Bauhof der Gemeinde bleiben. Stattdessen begannen die Bauhofmitarbeiter bereits mit dem Abbau der insgesamt 800 Meter Schneezäune, reinigten die Pfähle und lagerten das Material ein. Mittlerweile haben die Männer in diesem Winter bereits über 50 Einsätze auf den insgesamt rund 40 Kilometern Straßen und Wegen der Gemeinde absolviert, wie Marion Schilling, Sachbearbeiterin in der Gemeindeverwaltung, informiert „In der gesamten Winterdienstsaison 2015/2016 wurden 14 Einsätze gefahren und 30 Tonnen Streusalz verbraucht“, stellt sie einen Vergleich zum Vorjahr an. Allein in diesem Winter seien bereits etwa 90 Tonnen Streusalz und zehn Tonnen Split verbraucht worden. Weil das Material zur Neige ging orderte die Gemeindeverwaltung 50 Tonnen Streusalz nach. „Diese Menge reicht bis zum Ende der Saison“, ist Schilling optimistisch.

Der erste Einsatz in diesem Winter erfolgte bereits am 9. November des vergangenen Jahres. Fünf Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde kommen mit zwei Fahrzeugen in den Ortsteilen zum Einsatz. Für die Räumung der Gemeindestraßen ist ein Subunternehmen beauftragt worden. Die Straßen und Gehwege innerhalb der Ortschaften werden mit einem Unimog bewirtschaftet. Für die Gehwege kommt ein VW-Transporter zum Einsatz. „Bei der Ausführung des Winterdienstes gab es bisher keine Probleme“, resümiert Schilling. Allerdings habe es von Seiten der Bevölkerung den einen oder anderen Hinweis gegeben. „Der Winterdienst kann aber nicht an allen Orten gleichzeitig sein“, verdeutlicht Schilling in diesem Zusammenhang. Eine Bitte hat die Gemeindeverwaltung an die Bürger. Sie sollten ihre Fahrzeuge so parken, dass die Arbeiten des Winterdienstes nicht behindert werden.

Was Schäden durch Eis und Frost an den Straßen betrifft, kann die Gemeinde derzeit noch keine Einschätzung treffen. „Die Sichtung von Straßenschäden wird zeitnah erfolgen“, heißt es dazu aus der Gemeindeverwaltung in Borna.

Sollte man der aktuellen Wetterprognose glauben, so ist die Rückkehr des Winters derzeit in weiter Ferne. Gut für die Städte und Gemeinden, wenn die Wintertechnik nicht mehr zum Einsatz kommen muss. Das spart Sprit und Material und entlastet am Ende auch den Haushalt der Kommunen von zusätzlichen Kosten.

Von Heinz Großnick

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