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Oschatz Winterdienst in Oschatz: Ab 5 Uhr rotiert der Salzteller
Region Oschatz Winterdienst in Oschatz: Ab 5 Uhr rotiert der Salzteller
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16:49 30.12.2014
OSCHATZ

Von Gabi Liebegall

Anders sehen das Kraftfahrer. Ihre Laune rutscht schon auf den Tiefpunkt, wenn sie ihr Fahrzeug vom Schnee befreien und sich freie Sicht verschaffen müssen. Damit sie pünktlich und sicher ans Ziel kommen, dafür bahnen Mitarbeiter des Oschatzer Bauhofes und Helfer die wichtigsten Straßen und Wege.

Bauhofleiter Rolf Prochazka hat, wie er im Gespräch mit der Oschatzer Allgemeinen erklärte, bereits am 27. Dezember mit Kollegen einen Winter-Dienst absolviert. Es ging um Brücken und Abschnitte im Wald, die im Schatten liegen. "Es sollte gar nicht erst zu glatten Fahrbahnen kommen", erklärte er. Es sei für Kraftfahrer oftmals auch nicht abschätzbar, wie groß die Rutschgefahr ist, wenn nur einige Streckenabschnitte betroffen sind.

Prochazka und seine "Mannschaft" wissen genau, was zu tun ist. Sie konnten in vergangenen Wintern viele Erfahrungen sammeln. Fakt ist aber auch, dass die Straßen und Wege nach Prioritäten gelistet sind.

Montag früh haben die Winterdienstler der Stadt um 5 Uhr ihre Technik startbereit gemacht und die Stufe 1 der Bereitschaft in Angriff genommen. "Wir waren mit fünf Leuten und fünf Fahrzeugen unterwegs", erklärte er - mit zwei Lkw, zwei Multicar und einem Transporter. Einer der beiden Lkw gehört zur Spedition Peter, die mit einem Fahrzeug im Auftrag der Stadt den Winterdienst absichert.

Vorgesehen für den Winterdienst sind sechs Mitarbeiter. Am Vormittag hatten die Bauhofmitarbeiter 80 Kilometer der wichtigsten Straßen geräumt.

Damit der Schnee auf den Straßen - erwartet oder unerwartet - nicht die Überhand bekommt und den Straßenverkehr lahm legt, gibt es bei den Oschatzer Räumkräften Rufbereitschaft. "Wir sind dann relativ schnell in der Spur", fasste Rolf Prochazka zusammen.

Die Fahrzeuge dafür sind intakt, 120 Tonnen Salz sind gebunkert. "Das ist für einen normalen Winter ausreichend. Und wenn wir mehr benötigen, ordern wir Salz nach", so der Bauhofleiter. Zu all dem sei es wichtig, den Wetterbericht mit den Prognosen ständig im Auge zu behalten. Tauwetter ist kein Grund, sich für diesen Winter zurückzulehnen.

Doch nicht nur der kommunale Winterdienst steht in der Pflicht, sondern auch die privaten Hauseigentümer. Auch für sie besteht die Räum- und Streupflicht. In der Winterdienstordnung der Stadt ist zu lesen: "Entsprechend der Reinigungssatzung und der Stadtordnung in der zurzeit gültigen Fassung, hat die Beräumung der Gehwege, Straßen, die nicht im Räum- und Streuplan enthalten und Straßen ohne Gehwege beidseitig durch die Anlieger zu erfolgen. Nach Eintreten von Tauwetter sind die Straßenabläufe und Entwässerungsrinnen freizumachen, damit das Schmelzwasser abfließen kann."

Gabi Liebegall

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