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"Wir bringen uns für andere ein"

"Wir bringen uns für andere ein"

Für den künftigen Präsidenten des Lions-Clubs Dr. Mario Günther wird das Lions-Konzert "Carmina Burana" am 20. Juli im Thomas-Müntzer-Haus die erste große Herausforderung.

Die OAZ befragte ihn zum Lions-Club.

 

Frage: Wie ist das zurückliegende Lions-Jahr aus Ihrer Sicht verlaufen?

 

Dr. Mario Günther: Es war wieder ein ereignisreiches Jahr. Das Benefizkonzert "Mozart, Lis(z)t und Liebe" mit Andreas Boyde, Philipp Amelung, der Neuen Elblandphilharmonie, dem Oschatzer Lehrerchor und dem Jugendchor des TMG ist uns noch in sehr guter Erinnerung. Und natürlich waren wir wieder auf dem Weihnachtsmarkt präsent, wir haben unsere Kinderweihnachtsfeier ausgerichtet und - ebenfalls zur Weihnachtszeit - sozial schwache Mütter unterstützt. Wir haben dem Oschatzer Johannes Wolf bei seiner Aktion "Fahrräder für Afrika" geholfen sowie den Internationalen Bund mit einem Projekt gegen Mobbing an Schulen unterstützt. Zudem wurden kleine Ferienausflüge für Kinder bezuschusst. Es gibt auch viele Hilfen, die wir nicht an die große Glocke hängen.

 

Was steht denn bei Ihren Hilfen im Mittelpunkt, worum geht es dem Lions-Club Oschatz?

 

Wir wollen Menschen helfen, die in Not geraten sind. Wir haben als Teil einer internationalen Organisation auch die Verpflichtung, in aller Welt zu helfen - zum Beispiel nach schweren Naturkatastrophen. Wir wollen aber auch deutlich in unserer Region präsent sein und uns vor Ort einbringen. Das ist immer ein Abwägungsprozess. Wir bekommen sehr viele Bitten, nicht alle passen zu unseren Statuten, und natürlich ist auch nicht alles finanzierbar.

 

Die Lions gelten vielen als elitärer Club...

 

Elitär wären aus meiner Sicht Vereinigungen, die mit sich selbst beschäftigt sind und ihre Leistungen für sich selbst erbringen. Wir bringen unsere eigene Leistung für andere ein - das ist ein gravierender Unterschied. Der erwähnte Ruf von Lions-Clubs ergibt sich wohl daraus, dass die Mitglieder vor allem Entscheidungsträger sind. Das liegt wiederum daran, dass Firmenchefs oder leitende Angestellte einfacher Mittel organisieren können, um Menschen zu helfen.

 

Warum machen Sie da mit?

 

In der täglichen Arbeit befindet man sich immer inmitten der Leistungsgesellschaft. Es gibt aber manche Leute, die nicht so viel leisten können. Die Leistungsträger sind in der Lage zu helfen. Deshalb müssen sie einspringen, um die zu unterstützen, die unverschuldet in eine soziale Schieflage geraten sind. Es wäre sehr wünschenswert, dass sich noch viel mehr Leute, denen es gut geht, für andere einsetzen, denen es nicht so gut geht.

 

Wie verteilt sich die Arbeit im Club?

 

Da muss ich unsere 27 Mitglieder loben, denn es ist ja niemand gezwungen, ehrenamtlich tätig zu sein. Neben den Ämtern wie Präsident, Vize-Präsident und Schatzmeister haben wir für jede Aufgabe im Club das passende Mitglied. Ganz wichtig ist auch die Erfahrung der Alt-Präsidenten.

 

Am 5. Juli übernehmen Sie die Präsidentschaft beim Lions-Club Oschatz. Wo sehen Sie Ihren Schwerpunkt?

 

Vielleicht widerspricht meine Antwort dem Leistungsgedanken - nach dem Motto "immer mehr, immer größer". Aber es ist schon eine gewaltige Aufgabe, die derzeitigen Aktivitäten und Hilfeleistungen zu organisieren. Ich möchte das, was erfolgreich auf den Weg gebracht ist, beibehalten und weiterführen. Trotzdem bin ich offen für neue Ideen und neue Gedanken.

 

Fragen: Björn Meine

Björn Meine

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