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Wo es auf Nordsachsens Straßen am häufigsten kracht

Unfallschwerpunkte Wo es auf Nordsachsens Straßen am häufigsten kracht

Wo kracht es im Verkehr in Nordsachsen am häufigsten? Vertreter von Landratsamt, Polizei und Kommunen sitzen regelmäßig zusammen, werten Daten und Fakten aus, schauen sich Problem-Stellen an, regen Änderungen in der Verkehrsführung oder bei der Beschilderung an. Was Autofahrer subjektiv als Schwerpunkt ansehen, muss aber nicht zwangsläufig einer sein.

März 2016: Auf der B 184 kommt es bei Brodau zu einem schweren Unfall. Ein 69-Jähriger Mann starb, ein 28-Jähriger wurde schwer verletzt.
 

Quelle: Wolfgang Sens

Nordsachsen.  Die Kommission – das ist ein Zusammenschluss verschiedener Fachgremien: Polizei, Straßenbau- und verkehrsbehörde. Auch Vertreter der Großen Kreisstädte Delitzsch, Eilenburg, Schkeuditz sowie Torgau und Oschatz sitzen mit am Tisch. Je nach Unfallstelle finden Vor-Ort-Termine statt, werden zudem die Landgemeinden mit hinzugezogen. Das Ziel ist klar definiert: Neuralgische Punkte sollen so entschärft werden, dass Unfallgefahren gebannt werden.

Allerdings: Subjektives Empfinden und fachliche Einschätzung klaffen oft auseinander. Stellen, an denen es vermeintlich oft kracht, müssen nicht zwangsläufig Unfallschwerpunkte sein. Oder besser: Unfallhäufungsstellen. Denn genau diesen Begriff verwenden die Experten, wenn Unfälle gleichen Typs an einer Stelle innerhalb von zwölf Monaten passieren oder in der Drei-Jahres-Statistik fünf mit Personenschaden oder drei mit schwerem Personenschaden geführt werden. Die „Mehrere mögliche Varianten wurden untersucht. Eine Ampel beispielsweise würde in Bad Düben aber den Verkehr zu bestimmten Zeiten lahmlegen“, so Rühlmann. Ein Kreisverkehr ist angedacht – dauert aber.

 
Eilenburg sei ein Beispiel dafür, dass auch menschliches Fehlverhalten eine Rolle spielt. Wer nach links auf die Bergstraße auffahren will, hat keine Sicht – aus diesem Grund ist es verboten, wird aber immer wieder missachtet. An der kritischen Kreuzung von schmerze. Zwar ist die Kreuzung neu ausgebaut und ohne Mangel, doch immer wieder kracht es – insbesondere wenn Autos aus Richtung Zwochau gen Leipzig abbiegen. Als Sofortmaßnahme wurde das Tempo auf der Hauptstraße, der S 8, von 70 auf 50 heruntergesetzt. Regelmäßig finden Kontrollen statt. Zudem reifen Überlegungen zu einer baulichen Umgestaltung wie einer Lichtsignalanlage oder doppelten Dreiecks-Inseln.

Von Kathrin Kabelitz

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