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Oschatz Workshop der besonderen Art: Im Oschatzer E-Werk werden die Gäste zu Künstlern
Region Oschatz Workshop der besonderen Art: Im Oschatzer E-Werk werden die Gäste zu Künstlern
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06:00 26.09.2016
Im Kulturgarten des E-Werks in der Lichtstraße 1 öffnet der Oschatzer Maler Mirko Theodor (Zweiter von links) sein Atelier. Quelle: Dirk Hunger
Oschatz

Neu ist die Idee ja nicht. Man stellt gemeinsam etwas her und versteigert es dann zugunsten des Vereins E-Werk. Genau diesen Ansatz griff der Künstler Mirko Theodor am vergangenen Sonnabend erneut auf und schaffte es, bei herrlichem Spätsommerwetter viele Interessierte in den neu gestalteten Garten im Oschatzer E-Werk in der Lichtstraße zu locken. „Das letzte Mal hatten die Werke eher einen urbanen Graffitti- Charakter“, erinnert sich Anja Kohlbach an die letzte Versteigerung, die allerdings schon einige Jahre zurückliegt.

Am Sonnabend stand es den Gästen aber frei, was, womit und wie sie gestalten wollten. Obwohl das offizielle Motto „Experimentieren mit Acryl“ hieß, war alles offen. Von Pastell-Kreide, über Kohle-Stifte, bis hin zu Acryl-Farben stand alles bereit. Mitgebracht werden mussten nur Lust am Gestalten und ein bisschen Mut, das Ergebnis dann der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Fantasie sind keine Grenzen gesetzt

Wer nicht sofort eine zündende Idee hatte, konnte sich auch erst einmal die Ausstellung des Künstlers in seinem Atelier ansehen. Pop Art neben Skeletten, kindliche PilzHäuser neben Ansichten von Oschatz. So unterschiedlich wie die Bilder waren auch die Gäste des Workshops. Von jung bis alt war alles vertreten.

Ein gemütliches Plätzchen im Garten mit Staffelei und Farben war für die Hobby-Künstler schnell gefunden. So verging der Nachmittag wie im Flug. Mirko Theodor stand dabei stets mit Rat und Tat zur Seite und war zwischen Atelier und Garten ein guter Gastgeber.

Wer nicht selbst den Mut hatte, etwas zu gestalten, konnte es sich auch einfach mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gemütlich machen und die Sonne genießen und einfach zuschauen, wie auf einer weißen Malpappe etwas einzigartiges entstand.

Werke sollen versteigert werden

Natürlich ist mehr immer besser, aber generell zeigte sich „Theo“ zufrieden mit dem Ergebnis. „Wir haben heute vier Stücke für die Versteigerung zusammen bekommen“, fasste der Wahl-Oschatzer am Ende des Workshops zusammen. Er selbst wird noch einmal zwei Bilder beisteuern, die dann am 22. Oktober für den höchsten, gebotenen Preis den Besitzer wechseln werden. Neben dem kulturellen Aspekt war der Workshop wieder einmal eine gute Gelegenheit in die Arbeit des Vereins reinzuschnuppern und sich ein eigenes Bild über die Fortschritte im Kulturgarten zu machen.

Das Soziokulturelle Zentrum E-Werk befindet sich im ehemaligen Elektrizitätswerk der Stadt Oschatz und wird seit 2000 als Jugend-, Kultur- und Umweltzentrum betrieben.

Von Janett Rohnstock

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