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Oschatz Wünsch Dir was in Mügeln: Kinder kämpfen für Ritterburg
Region Oschatz Wünsch Dir was in Mügeln: Kinder kämpfen für Ritterburg
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14:59 29.03.2018
Sina Weißbach schaute sich mit ihrer Familie die Vorschläge für die Spielplatzgestaltung beim fest auf dem Anger genau an. Am Ende verteilte jeder seine Wertungspunkte. Quelle: Bärbel Schumann
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Mügeln

von bärbel schumann

Ein idealer Standort ist der Anger.

Die Stadtverwaltung steht diesem Wunsach offen gegenüber und hofft auf Leader-Fördermittel für die Ländliche Entwicklung. "Sobald ein Antrag dafür abgegeben werden kann, werden wir das nutzen", sagt Manja Grützmacher von der Stadtverwaltung. Bis dahin müsse ein tragfähiges und finanzierbares Konzept erarbeitet werden. Die ersten Schritte dorthin sind gegangen. Auf Initiative einer Arbeitsgruppe des Stadtmarketingvereins Meine Bischofsstadt Mügeln unter der Leitung von Anke Groß wurden Eltern und Kinder aufgefordert, ihre Ideen für die Spielplatzgestaltung auf Papier zu bringen. Beim Familienfest auf dem Anger wurden die Bilder und Zeichnungen ausgestellt. In verschiedenen Altersgruppen eingeteilt, konnten die Besucher des Festes abstimmen, welche Spiel- und Sportgeräte aufgestellt werden sollen. Über 150 Mügelner verteilten je drei rote Wertungspunkte. Am Ende votierten die Jüngsten in der Altersklasse bis sechs Jahre für eine Ritterburg, in der Kategorie ab sechs Jahre für einen Kletter-Dschungel und bei den generationsübergreifend nutzbaren Geräten für eine Sitzbank mit Radtrainer. "Nun müssen wir prüfen, was entsprechend des Finanzrahmens machbar sein wird und dann das Konzept erarbeiten", sagt Grützmacher.

"Wir finden es als Familie gut, dass so eine Aktion gestartet wurde und alle abstimmen können. Unser Sohn Yannic hat auch ein Bild gezeichnet, wie er sich den künftigen Spielplatz wünscht", erklärte Sina Weißbach. "Ich würde mich über eine Kletterpyramide freuen", sagte Selina Mattke und verteilte ihren ersten Punkt. Als sie mit Kenny Mosch vor der Bildergalerie stand, diskutierten die beiden Zehnjährigen die Vorzüge der Geräte. Am Ende des Familienfestes gab es nicht nur eindeutige Favoriten in Sachen Gestaltung.

Das Team um Anke Groß vom Stadtmarketingverein durfte sich auch über einige Hundert Euro an Spenden von Gewerbetreibenden und aus Erlösen verschiedener Aktionen beim Familienfest zu Gunsten des Spielplatzes freuen. Nun hoffen alle gemeinsam, dass die Spielplatzwünsche so schnell wie möglich Realität werden. Stadtmarketingvereinsvorsitzender Bernd Brink freut nicht nur das Engagement seiner Vereinsmitglieder und der Einwohner in Bezug auf den neuen Anger-Spielplatz. "Es ist gut, dass die Wünsche der Kinder und anderen künftigen Nutzer in die Gestaltung einfließen sollen. Das hatten wir so bisher noch nicht", so Brink. © Kommentar

Bärbel Schumann

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