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Oschatz XXL-Würste für die schönstenKarneval-Gefährte
Region Oschatz XXL-Würste für die schönstenKarneval-Gefährte
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16:19 25.01.2013
Oschatz/Mannschatz

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Viele hundert Karnevalisten sind in diesen Tagen dabei, Umzüge, Auftritte und Sketche und vieles andere vorzubereiten und zu trainieren.

Dazu gehört auch die Tanzgruppe des Oschatzer Fechtvereins. Wie nicht zu übersehen ist, macht den jungen Damen das Proben viel Freude. Trotzdem gehen die Tänzerinnen mit dem nötigen Ernst an ihre - selbst auferlegte - Arbeit, immerhin soll bei den Veranstaltungen alles klappen.

Am Sonnabend, dem 2. Februar, geht die "Faschingspost" im Thomas-Müntzer-Haus ab. Darauf freuen sich nicht nur die Akteure. Und am darauffolgenden Sonntag hoffen die Teilnehmer am Faschingsumzug, dass recht viele Narren und Närrinnen die Straßen säumen und mit feiern.

Die Vorbereitung auf den Karneval sieht in Mannschatz seit Jahren ähnlich aus. Hier beteiligt sich der Großteil der Einwohner, erklärte Heiko Müller, der Vorsitzende des Heimatvereins.

Einzelne Gruppen ziehen sich in Garagen, Lauben oder Scheunen zurück und bauen seit Anfang des Jahres hier ihren Faschingswagen. "Das alles bleibt bis zum Schluss geheim", sagte Müller gegenüber der OAZ. Das sei sozusagen ein ungeschriebenes Gesetz. Erst zum Umzug sehen die einzelnen Gruppen, was der Nachbar anbietet.

Es war Heiko Müller im Gespräch anzumerken, dass er sich über die Heimlichtuerei freut und dass sich jeder daran hält. Der Umzug in Mannschatz zieht am Sonnabend, dem 9. Februar, seine Runde im Ort. Die Gäste - sie kommen nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung - können sich wieder auf originelle Gefährte und lustige Teilnehmer freuen. Mit einbezogen werden die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr.

"Es werden im Umzug etwa zehn Bilder gezeigt", verriet Müller. Und sicher würden wieder Politik und Politiker aus verschiedenen "Ligen" auf die Schippe genommen. Außerdem würden die Gäste Peter und Sibylle Sladeck offiziell als Prinzenpaar im Kostüm zu sehen bekommen.

Und weil sich alle Gruppen - das seien etwa zwölf - immer sehr viel Mühe geben und Freizeit einbringen, würden die schönsten Wagen auch prämiert. "Eine Jury hat die Aufgabe, die ansprechendsten Faschingswagen zu küren. Es werden drei Plätze ausgeschrieben. Die bekommen dann XXL-Würste, abgestuft in drei Größen. Die längste wird etwa 1,50 Meter lang sein", so Heiko Müller.

Es sei auch zu einer schönen Tradition geworden, dass sich Faschingsfreunde aus anderen Orten beteiligen, zum Beispiel aus Oschatz und Schmorkau. Egal, um welche "kleine Faschingshochburg" in der Region es gehe: "Die meisten unterstützen dann auch andere beim Umzug, ob nun in Dahlen, Oschatz, Schmorkau oder Strehla." Karnevalisten seien eine große lustige Familie. Gabi Liebegall

gabi liebegall

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