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Oschatz Zensus-Säumige: 300 Euro nach zwei Mahnungen
Region Oschatz Zensus-Säumige: 300 Euro nach zwei Mahnungen
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18:11 08.02.2012
Wenn der Zensus-Mann klingelt... Er füllt mit den Befragten zusammen den Erhebungsbogen aus. Wer bei der Befragung nicht mitmachte, muss jetzt mit Konsequenzen rechnen. Quelle: Manfred Lüttich
Oschatz

Von Axel Kaminski

Nicht alle Befragten haben auf das Schreiben mit Bitte um Auskunft, das sie vom Statistischen Landesamt beziehungsweise der zuständigen Erhebungsstelle in Torgau erhalten haben, reagiert. In diesen Fällen ist den Personen, die nach dem Gesetz zur Auskunft verpflichtet sind, eine Mahnung zugestellt worden. "Es gab in der Tat Fälle, in denen die Mahnung eintraf, als die sogenannten Selbstausfüller ihre Unterlagen schon abgeschickt hatten", räumt der Erhebungsbeauftragte Stefan Plaszkorski ein. Allerdings habe die erste Mahnung noch keine Konsequenzen. Auf die zweite Mahnung folgt nun, wenn die Bürger nicht reagiert haben, jedoch ein Ordnungswidrigkeiten-Bescheid. Dieser ist mit einem Zwangsgeld in Höhe von 300 Euro verbunden.

"Die Auskunftspflichtigen wurden einmal informiert und zweimal erinnert, hatten also ausreichend Gelegenheit, zu reagieren", meint Plaszkorski. Nach Auskunft aus dem Statistischen Landesamt in Kamenz steht die Anzahl der betroffenen Haushalte im Altkreis Oschatz noch nicht fest. Für die Verwarnten ist das Thema "Zensus 2011" aber damit nicht abgeschlossen. Sie müssen dennoch die 46 Fragen beantworten.

Auf die Befragung im Frühjahr 2011 folgten zwei weitere Runden. "Zu Zwecken der Qualitätssicherung wurde im Nachgang eine geringe Zahl von Personen erneut befragt", erläutert Plaszkorski. Sie hätten jedoch nicht noch einmal den kompletten Frage-Katalog abarbeiten müssen. Im Altkreis Oschatz betraf das etwa 380 Haushalte. Diese Maßnahme sei inzwischen abgeschlossen.

Noch zu erledigen sei hingegen die Klärung von Unstimmigkeiten. "Das könnte dann erforderlich sein, wenn 25 Personen in einer Wohnung gemeldet sind", nennt Plaszkorski ein Beispiel. Der örtliche Erhebungsbeauftragte rechnet damit, in den nächsten Tagen aus Kamenz die entsprechenden Aufträge zu erhalten. Auch in diesen Fällen seien nicht 46, sondern nur acht Fragen zu beantworten. Die Prozedur würde wie im Frühjahr 2011 ablaufen: "Die Personen werden von uns vorher angeschrieben. Die Interviewer schlagen einen Termin vor, und die Bürger haben die Möglichkeit, ihre Unterlagen auch selbst auszufüllen."

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