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Oschatz Ziel: Ein Lebenswerk erhalten
Region Oschatz Ziel: Ein Lebenswerk erhalten
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16:21 30.06.2014
Staatsminister Frank Kupfer (2.v.r.) überreicht den Fördermittelbescheid an Sandra Schneider und Markus Fröhlich im Beisein des Bürgermeisters Karl-Heinz Börtitz (2.v.l). Bewilligt wurde der Umbau ihres Hofes im Hause von Landrat Michael Czupalla (r.). Beantragt werden diese und andere Maßnahmen bei Regionalmanager Holger Schilke (l.). Quelle: Sven Bartsch
Schönnewitz/Nordsachsen

Von CHRISTIAN KUNZE

Sandra Schneider aus Schönnewitz möchte auf einem solchen Hof, dem Grundstück Große Seite 5 im Liebschützberger Ortsteil Schönnewitz, einen ehemaligen Stall zur Wohnung umbauen und eine bestehende Wohnung modernisieren.

Die Agraringenieurin bekommt für einen Teil der Investition Fördermittel aus dem Fonds zur integrierten ländlichen Entwicklung (Ile) vom Freistaat Sachsen und der Europäischen Union. Gestern überreichten Sachsens Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft Frank Kupfer und der Landrat des Landkreises Nordsachsen Michael Czupalla (beide CDU) den Fördermittelbescheid auf dem im Jahre 1872 errichteten Hof. "Uns ist es wichtig, die historisch gewachsene Struktur im Dorfbild zu erhalten und die Wohnungen im Sinne eines Mehrgenerationenhauses zu gestalten", sagt die 28-Jährige, die das Vorhaben gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Markus Fröhlich in Angriff nimmt. Im Februar vergangenen Jahres hat sie das rund 5000 Quadratmeter große Grundstück erworben und sich um Fördermittel bei der Genossenschaft "Sächsisches Zweistromland" beworben.

"Überall hört und liest man nur davon, dass junge Menschen das Weite suchen und aus der Region abwandern und nicht investieren wollen. Hier in Schönnewitz erleben wir einen eindrucksvollen Beweis für das Gegenteil", sagte Landrat Czupalla. Seine Behörde bewilligt die beantragten Fördermittel. Er hob in diesem Zusammenhang die reibungslose Zusammenarbeit mit dem Freistaat und der Gemeindeverwaltung Liebschützberg hervor.

Möglich ist bei dieser Art von Einsatz für den ländlichen Raum eine Subventionierung in Höhe von 35 Prozent der Gesamtkosten, erklärte Staatsminister Kupfer. Sandra Schneider hat für ihr Vorhaben rund 280 000 Euro veranschlagt und erhält somit reichlich 70 000 Euro aus dem Ile-Topf. 2015 beginnt eine neue Förderperiode, für die es laut Holger Schilke vom Regionalmanagement Sächsisches Zweistromland bereits zahlreiche Interessenten gibt. Seit 2007 ermöglicht die Ile-Förderung Investitionen der privaten Haushalte und öffentlichen Einrichtungen in diversen Lebensbereichen in der Förderregion "Sächsisches Zweistromland." © Kommentar

Christian Kunze

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