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Oschatz "Zitterpartie" in Schweta: Kinder sind von Stromprojekt elektrisiert
Region Oschatz "Zitterpartie" in Schweta: Kinder sind von Stromprojekt elektrisiert
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00:35 21.08.2015
Florian Hoegel von EnviaM mit Max Fischer, Colin Stoppe und Holly Stoppe (v.l.) bei der "Zitterpartie". Im Hintergrund Maskottchen Kilowattchen. Quelle: Dirk Hunger
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Schweta

Von Heinz Großnick

Unter dem Motto "Energie erleben" lernten die Kinder von Trainer Eric Vieweg und drei Auszubildenden beim EnviaM-Projekttag vor Ort das Einmaleins des Energiesparens. "Wir wollen den Kindern auch den richtigen Umgang mit Strom und Gas vermitteln. Das Projekt ist Teil unserer Sponsoringfibel, mit der wir den Nachwuchs in Ostdeutschland fördern", informiert Susanne Weiß, Projektleiterin Sponsoringfibel.

Auf dem Programm standen gestern zum Beispiel ein Bilderquiz und ein Geschicklichkeitsspiel. Natürlich durfte beim Besuch in der Kindertagesstätte auch das Maskottchen Kilowattchen nicht fehlen. Trainer Eric Vieweg und seine drei Mitstreiter verteilten zunächst Äpfel und danach Kartoffeln an die Kinder. Die Früchte wurden mit Drähten, an denen sich eine Leuchtdiode befand, verbunden und brachten diese zum Erglühen. Das Experiment, das auch Kartoffelbatterie genannt wird, diente der Darstellung eines einfachen Stromkreises. "Mit Hilfe der Flüssigkeit in der Frucht entsteht eine chemische Reaktion, die das Lämpchen aufleuchten lässt", erklärte Vieweg den Kindern. Begeisterung zeigten die insgesamt 21 Knirpse auch beim nächsten Versuch. Hierbei war Geschicklichkeit gefragt. Bei der sogenannten Zitterpartie musste ein Draht, dessen Ende zu einer runden Öse gebogen war, so durch eine ebenfalls aus Draht bestehende Figur hindurchgeführt werden, ohne sie zu berühren. "Das Geschicklichkeitsspiel gefällt mir am besten", zeigte sich Max Fischer (4) begeistert.

Doch auch gefährliche Situationen im Umgang mit Strom wurden den Kindern bildlich näher gebracht - mit Hilfe von Kärtchen, die sich an einer Tafel befanden. Darauf ist unter anderem zu sehen, ein Fön neben dem Waschbecken, Kinder beim Drachensteigen in der Nähe von Hochspannungsleitungen oder das Berühren der Steckdose mit den Fingern. Das kann sehr gefährlich werden, wie sie richtig erkannten.

"Das Projekt ist total interessant für die Kinder. Sie sind aufgeregt und völlig bei der Sache", schätzte Erzieherin Anett Ecke ein, und ihre Kollegin Ines Girbardt ergänzte: "Die Kinder sind sehr neugierig. Wir haben auch im Vorfeld darüber gesprochen, wie Strom aussieht und was man damit machen kann. Die Trainer geben sich viel Mühe, den Kindern das Thema näher zu bringen."

Eric Vieweg und seine Helfer zeigten sich unterdessen beeindruckt, dass die Mädchen und Jungen in dieser Gruppenstärke so aufmerksam bei der Sache waren. "Für 21 Kinder ist das eine relativ große Herausforderung", weiß er aus seiner bisherigen Erfahrung.

Die Sponsoringfibel des Energieversorgers richtet sich an Städte und Gemeinden, Vereine und Initiativen sowie Kindergärten und Schulen im Versorgungsgebiet der beiden Energiedienstleister. Welche Projekte gefördert werden, entscheidet eine Jury aus Vertretern des Versorgers und den Kommunen. "Seit der Erstauflage 2007 wurden bereits 2000 Projekte mit mehr als drei Millionen Euro unterstützt", informiert Susanne Weiß.

© Kommentar

Infos zur Sponsorenfibel im Internet unter www.energie-bewegt.de/Sponsoringfibel

Großnick, Heinz

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