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Oschatz Zu viele Fehler in der zweiten Halbzeit
Region Oschatz Zu viele Fehler in der zweiten Halbzeit
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16:28 11.02.2014

Die weiteren Spielerinnen gehören zum jungen Kader des SHV-Teams. Mit nur einer Auswechselspielerin, aber immerhin einer zweiten Torfrau (Neuzugang Franziska Keller), war die Bank mehr als schmal besetzt.

Dennoch konnte die junge Truppe auch in ungewohnter Positionsbesetzung in Halbzeit eins sehr gut mithalten. Sie ging sogar durch Nicole Wirsik beim 2:3 in Führung. Josephine Hessel, Sandra Kube und Carmen Schneider bauten diese auf 3:6 (8. Minute) aus. Dem Gastgeber gelang erst kurz vor der Pause wieder eine eigene Führung zum 13:12. Mit einem bis zu diesem Zeitpunkt leistungsgerechten Remis ging es in die Halbzeitpause. Der die Mannschaft betreuende Co-Trainer Andreas Schumann sprach von einer gelungenen ersten Hälfte. "Die Spielerinnen haben alle Vorgaben umgesetzt und bei Fehlern sofort auf Hinweise reagiert."

Im zweiten Abschnitt unterliefen den Oschatzerinnen im Bemühen, dran zu bleiben, zu viele eigene Fehler. "Hier mangelte es einfach an Erfahrung und ein bisschen mehr Ruhe auf der ungewohnten Position. Mit Fehlpässen und Schrittfehlern haben wir es dem Gegner zu einfach gemacht und ihn regelrecht zum Kontern eingeladen." Dank Lisa Zimmermann, die sehr gut im Oschatzer Gehäuse agierte, konnten dennoch einige hundertprozentige Tormöglichkeiten verhindert werden. Beim 19:18 (37.) war der SHV noch dran.

Danach kam aber die erste Fehlerphase der SHV-Sieben, und Owschlag enteilte durch drei Konter auf 22:18 (40.). Jetzt machten sich die fehlenden Alternativen auf der Bank schmerzlich bemerkbar. "Wir hätten ein wenig Zeit zum Luftholen gebraucht", so Andreas Schumann. Er lobte an dieser Stelle die Bereitschaft aller Spielerinnen, auch auf ungewohnten Positionen zu spielen. Insbesondere traf das auf Neuzugang Franziska Keller zu, die als Torfrau auch auf dem Feld zum Einsatz kam. Nur so war es möglich, zum Beispiel Lena Dybowski mal eine Verschnaufpause zu verschaffen. Dennoch wurde es am Ende zu einem Kraftproblem, zumal auch noch Carmen Schneider nach einem Allerweltsfoul in der 50. Minute die rote Karte bekam. Da hilft es wenig, hinterher von offizieller Seite zu hören, dass es nicht so schlimm war und es keinen Bericht geben wird. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt beim Stand von 28:19 die Partie schon entschieden.

Bedanken möchte sich die Mannschaft bei Andreas Schumann und Hans-Jürgen Berger, die die Kleinbusse sicher über knapp 1200 Kilometer nach Schleswig-Holstein und wieder zurück nach Oschatz lenkten.

Oschatz: Zimmermann, Keller; Witecy (1), Dybowski (3), Hessel (9/2), Wirsik (4), Kube (1), Staffe, Schneider (3). Kerstin Staffe

Kerstin Staffe

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