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Oschatz Zu wenig Geld für Reparatur von Frostschäden in Mügeln
Region Oschatz Zu wenig Geld für Reparatur von Frostschäden in Mügeln
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06:00 15.06.2017
Die Brücke zur Freiwilligen Feuerwehr in Sornzig ist stark reparaturbedürftig und soll noch in diesem Jahr instand gesetzt werden. Quelle: Foto: Heinz Großnick
Mügeln

Nach dem Winter ist vor dem Winter. Der Frost hat auch diesmal in den kalten Tagen und Nächten den Straßen von Mügeln und deren Ortsteilen arg zugesetzt und hier und da für Schlaglöcher gesorgt. Diesen soll demnächst zu Leibe gerückt werden. Mügelns Bauamtsleiterin Karin Uhde hat mittlerweile die entstandenen Schäden inspiziert und aufgenommen. „Betroffen sind unter anderem die Klosterstraße in Sornzig, Am Rittergut in Pommlitz, die Brücke zur Freiwilligen Feuerwehr in Sornzig sowie Zum Grund in Zävertitz“, zählt sie die größten Instandsetzungsvorhaben auf. Geplant sei dort das Aufbringen von neuen Asphaltdecken. Die Schäden an den kommunalen Straßen beschreibt die Bauamtsleiterin: „Wir haben in unseren Asphaltstraßen Frostaufbrüche. Wasser sickert unter den Asphalt, es gefriert, dehnt sich aus, was wiederum den Asphalt unterhöhlt und den Untergrund aufweicht. Wenn das Eis schmilzt und Autos über die Stellen fahren, drücken sie den unterhöhlten Asphalt kaputt.“

Insgesamt stehen der Stadt in diesem Jahr lediglich 80 000 Euro aus der Richtlinie Kommunaler Straßenbau Teil B (KStB-B) zur Instandsetzung der Fahrbahnen zur Verfügung. Kommunen erhielten grundsätzlich entsprechend der Länge ihrer kommunalen Straßen einen Festbetrag. Der Abschluss der Arbeiten muss bis zum Jahresende erfolgen. „Für die Brücke fehlt uns noch ein Angebot“, so die Bauamtsleiterin. In diesem Jahr habe das Land weniger finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, obwohl die vergangene Winterperiode, was Frost und Schnee betrifft, der vorausgegangenen in keiner Weise nachstand. Im vergangenen Jahr konnte Mügeln nämlich noch 128 000 Euro zur Beseitigung der Winterschäden einsetzen. Die Bauamtsleiterin wäre außerdem froh, wenn es zusätzliche Mittel für die Behebung von Winterschäden geben würde. Die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel reichen jedenfalls nicht aus, um alle Schäden zu beseitigen. „Der Sächsische Städte- und Gemeindetag hat im März des Jahres den Bedarf zur Beseitigung der Winterschäden in den einzelnen Kommunen abgefragt. Allerdings gibt es bis heute weder eine offizielle Zusage noch eine Absage“, sagt Uhde und resümiert: „Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.“

Von Heinz Großnick

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