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Zuckerfabrik: Tauziehen um Bauschutt geht weiter

Zuckerfabrik: Tauziehen um Bauschutt geht weiter

Rund um die Fotovoltaik-Module auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik lagern rund 15 000 Tonnen Bauschutt vom Abriss der früheren Produktionsgebäude. Die Schuttmassen sollten ursprünglich bis zum 30. November des Vorjahres verschwunden sein, doch das Beräumen des reichlich acht Hektar großen Grundstückes verzögert sich.

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In das Beräumen der Schuttmassen auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik ist, nachdem zwei von den Behörden gestellte Termine verstrichen sind, Bewegung gekommen.

Quelle: Sven Bartsch

Seit dieser Woche scheint jedoch wieder Bewegung in die Entsorgung gekommen zu sein. Mit Kran und Abrissbirne werden große Brocken auf dem Gelände zertrümmert. Der Bauschutt wird mit einer Brecheranlage zerkleinert.

 

Zur Vorgeschichte: Da die Firma FBS Projekte Oschatz GmbH als Eigentümer des Grundstückes den Termin 30. November ungenutzt verstreichen ließ, stellte das Landratsamt Nordsachsen ein Ultimatum: Die Abfälle sollten nunmehr bis zum 15. August entsorgt werden (wir berichteten). Passiert war bis zu diesem Zeitpunkt wiederum nichts. "Der Eigentümer ist in Widerspruch gegen die Anordnung gegangen, eine Begründung liegt uns aber noch nicht vor", sagte Rayk Bergner, Pressesprecher des Landratsamtes.

 

Eine Entscheidung über den Widerspruch hatte die Behörde noch nicht getroffen. Dazu erläuterte Bergner: "Das muss geprüft werden, es wird auch Gespräche mit dem Eigentümer geben." Falls dem Widerspruch nicht stattgegeben werden könne, so Bergner, müsse die Widerspruchsstelle im Umweltamt der Kreisbehörde eine Entscheidung dazu treffen, wie es mit den Schuttbergen auf dem Gelände der ehemaligen Zuckerfabrik weitergeht.

 

Die Entwicklung auf diesem Oschatzer Areal wird auch in Trebsen bei Grimma aufmerksam verfolgt. Hier hat die Rackwitzer Firma FBS Projekt Kraftwerk GmbH die alte Papierfabrik gekauft (wir berichteten). Die Rackwitzer sind ein Schwesterunternehmen der FBS Projekte Oschatz GmbH.

Hörügel, Frank

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