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Oschatz Zur Entlastung der B6 Autobahn A 14
Region Oschatz Zur Entlastung der B6 Autobahn A 14
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15:08 03.02.2014

Bereits am 3. November 1838 erreichte der erste Dampfwagenzug Oschatz. Zu dieser Gelegenheit wurde auch die Bahnstation Oschatz feierlich eingeweiht.

Mit der Entwicklung des Kraftfahrzeugverkehrs nach dem Ersten Weltkrieg wuchs auch wieder die Verkehrsdichte auf der Straße Leipzig-Dresden. Der Fahrzeugverkehr erforderte daher auf der alten Handelsstraße eine Straßendecke aus Kleinpflaster (mittlerweile durchgehend asphaltiert). Das Straßennetz des Deutschen Reiches wurde klassifiziert. Es entstanden die nummerierten überregionalen Fernverkehrsstraßen. Unsere Straße erhielt die Nummer 6. Zur Entlastung dieser Strecke wurde 1970 die Autobahn LeipzigDresden (A14) dem Verkehr übergeben.

Der Anteil des Kfz-Verkehrs in Sachsen betrug 1904 vier Prozent, 1920 schon 50 Prozent. Nach einem Straßenförderungsprogramm von 1926 wurde die weitere Verschlechterung des Straßenzustandes eingedämmt. Bis Ende 1931 wurden von 3247 Kilometern sächsischer Straßen 834 Kilometer mit Kleinpflaster versehen, 66 Kilometer mit Asphalt-Teer-Zementbeton und 662 befestigt sowie 1448 Kilometer mit einfacher oder doppelter Oberflächenbehandlung versorgt. Nur sieben Prozent, 237 Kilometer, blieben noch unbefestigt. 1946: Von 12 566 Straßenkilometern in Sachsen waren 335 Kilometer Autobahnen und 1478 Reichsstraßen. 1995: 13 698 Kilometer überörtliches Straßennetz in Sachsen, davon 424 Kilometer Autobahnen, 2433 Bundesstraßen, 4714 Staatsstraßen und 6127 Kreisstraßen. 12 070 Brücken wurden gezählt (aus Adolf Böhm "Zur Geschichte der Fernstraße", Wolfgang Griep "Vom Reisen in der Kutsche").

Arndt Boettcher

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