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Oschatz Zuschuss zum Oschatzer Stadt- und Waagenmuseum ist eingeplant
Region Oschatz Zuschuss zum Oschatzer Stadt- und Waagenmuseum ist eingeplant
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16:15 04.05.2018
Impressionen aus dem Oschatzer Stadt- und Waagenmuseum. Quelle: Dirk Hunger
Oschatz

 Wie ist es um die wirtschaftliche Entwicklung des Oschatzer Stadt- und Waagenmuseum bestellt? Diese Frage kam bei der Oschatzer Ratssitzung im März auf und wurde am Mittwoch bei der Sitzung des Hauptausschusses durch den Beigeordneten Jörg Bringewald beantwortet. „Die wirtschaftliche Entwicklung beim Museum liegt innerhalb des geplanten Rahmens“, so Bringewald. Er legte den Abgeordneten ein Zahlenwerk vor, welches bis 2015 zurückführt. Demnach geht man in der Kämmerei davon aus, dass das Oschatzer Stadt- und Waagenmuseum in diesem Jahr einen Fehlbetrag von 116 000 Euro erwirtschaftet. Im vergangenen wurden rund 99 000 Euro benötigt, um die Bilanzen auszugleichen. „Wir sind uns aber alle einig, dass ein Museum nicht Gewinn orientiert arbeiten kann“, sagt Thomas Schneider von der Linkspartei und bekam dafür ein Kopfnicken von den anderen Ausschussmitgliedern. Allerdings verdeutliche Oberbürgermeister Andreas Kretschmar noch einmal die Dimension. Die Kosten pro Besucher liegen bei rund 40 Euro. In den vergangenen Jahren haben die Museumsmitarbeiter die Besucherzahlen steigern können. 2015 wurden 3972 Besucher registriert, 2016 waren es 4465 Besucher und 2017 genau 5295. Für dieses Jahr wird mit einer geschätzten Zahl von 4000 Besuchern gerechnet. „Diese Zahl lässt sich nur schätzen und hängt immer auch von den Sonderausstellungen ab, die in einem großen Maße auch Besucher anziehen“, sagt der Beigeordnete Jörg Bringewald. Eine Steigerung der Besucherzahl wirke sich nach den Worten von Bringewald nur gering auf die Wirtschaftzahlen aus. Pro Besucher streicht die Stadt 1,60 Euro Eintrittsgeld ein.

Von Hagen Rösner

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