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Zwei Schwelbrände geben Rätsel auf

Zwei Schwelbrände geben Rätsel auf

In einem bewohnten Haus in der Bahnhofstraße 29 ist innerhalb weniger Stunden zweimal ein Schwelbrand ausgebrochen. Bewohner des Hauses wurden nicht verletzt. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mussten am Dienstag gegen 22.30 Uhr und gestern gegen 11.30 Uhr ausrücken.

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Oschatzer Feuerwehrleute entsorgen die Überreste des Brandes.

Quelle: Dirk Hunger

"In einer Wohnung im ersten Stock gab es eine starke Rauchentwicklung durch einen Schwelbrand im Fußbodenbereich", schilderte Wehrleiter Lars Natzke die Situation. Die Kameraden öffneten den Fußboden an der Eingangstür zur Küche und löschten Glutnester unter der Dielung ab. Nach einer Stunde konnten 17 der 19 Einsatzkräfte wieder abrücken, zwei Feuerwehrleute hielten noch bis 3.30 Uhr Brandwache. Der Hauseigentümer David Pfennig wollte anschließend zur Kontrolle in seiner Wohnung bleiben. Doch die war von der Polizei versiegelt worden. "Unter Androhung von Strafe wurde ich von der Polizei am Betreten meiner Wohnung gehindert", ärgert sich der Oschatzer.

 

Gegen 11.30 Uhr bemerkte Pfennig dann gestern mit Schrecken, dass aus einem Fenster seiner versiegelten Wohnung wieder Qualm drang und alarmierte erneut die Feuerwehr. Natzke: "An einer anderen Stelle in der gleichen Wohnung war ein zweiter Schwelbrand ausgebrochen." Die Oschatzer Feuerwehrleute baten ihre Kollegen aus Riesa mit deren Wärmebildkamera um Unterstützung. Doch die fanden keine weiteren Glutnester. "Wir können uns das nicht erklären", so der Oschatzer Wehrleiter. Eventuell waren Schleifarbeiten, die am Dienstag durch eine Firma an der Bodenholzdielung durchgeführt wurden, der Auslöser. Gestern nahmen die Brandursachenermittler der Polizeidirektion Leipzig die Arbeit auf und versuchen nun, die Ursache für die beiden Brände zu klären. "Brandstiftung scheidet mit hoher Wahrscheinlichkeit aus", sagte gestern Uwe Voigt von der Polizeidirektion Leipzig.

 

David Pfennig war gestern Nachmittag sauer auf die Polizei. Hätte er nach dem ersten Brand in seiner Wohnung bleiben und die Entwicklung kontrollieren können, wäre der Schaden durch den zweiten Brand nach seiner Einschätzung nicht so hoch geworden, schätzt er ein.

Frank Hörügel

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