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Zwei Sichtweisen auf die Welt im Oschatzer Atelier Lebenskunst vereint

Kunst Zwei Sichtweisen auf die Welt im Oschatzer Atelier Lebenskunst vereint

Kunst ist eine Möglichkeit, die Welt zu deuten, abzubilden und zu ertragen – mit Gemälden und Zeichnungen gelingt dies mal mehr, mal weniger abstrakt. Im Oschatzer Atelier Lebenskunst stellen seit kurzem zwei Menschen mit und ohne Behinderung in einer gemeinsamen Schau aus: Steffen Merkwitz und Angelica Pötzsch.

Angelica Pötzsch vor einem ihrer Aquarelle im Atelier Lebenskunst in der Rosmarinstraße in Oschatz.

Quelle: christian kunze

Oschatz. In der Rosmaringalerie des Ateliers Lebenskunst treffen sie aufeinander – die Sichtweisen von Menschen mit und ohne Behinderung – in der ehemaligen Druckerei sind aktuell Kunstwerke von Steffen Merkwitz aus Oschatz und Angelica Pötzsch aus Zschorna zu sehen.

Steffen Merkwitz ist ein Künstler der ersten Stunde – seit der Gründung des Ateliers Lebenskunst vor zwölf Jahren geht er hier ein und aus. „Anfangs schuf Steffen Feuerwerke aus Formen und Farben, später dann legte er sich auf Tiere fest“, beschreibt Carmen Badura, die den Maler mit Beeinträchtigung schon in einigen Kursen angeleitet hat. Seine aktuellen Arbeiten zeichnen sich durch Freude am Detail aus. Die mit Fineliner gemalten Frösche, Vögel, Fische und anderes Getier tragen mitunter Züge, die an Cartoons oder Karikaturen erinnern.

Mit Aquarellen und Keramik ist Angelica Pötzsch das erste Mal im Atelier vertreten. Die Kunsterzieherin unterrichtet an einer Förderschule und beendete unlängst eine knapp zweijährige Auszeit aus dem Berufsleben. In dieser Phase richtete sie sich eine eigene Keramikwerkstatt samt Brennofen ein. Ihre Skulpturen und Bilder sind der Natur nachempfunden. Pflanzen, Landschaften und Tiere – der Quell ihrer Inspiration sind die abgebildeten und in Form gebrachten Vorbilder, das ist leicht zu erkennen.

Hin und wieder nahm die Künstlerin in den vergangenen Wochen den Weg aus dem Lossatal nach Oschatz auf sich, um die Kursleiterinnen des Ateliers Lebenskunst zu vertreten. „Wir kennen uns erst kurz und doch gehört sie schon hierher“, meinte Carmen Badura.

Von Christian Kunze

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