Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Zwei Stellplätze für Feuerwehr Niedergoseln
Region Oschatz Zwei Stellplätze für Feuerwehr Niedergoseln
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:10 24.02.2017
Das alte Feuerwehrgerätehaus in Niedergoseln bekommt einen Anbau. Quelle: Fotograf Sven Bartsch
Anzeige
Mügeln

Für die Freiwillige Feuerwehr Niedergoseln ist der Bau einer neuen Fahrzeughalle vorgesehen. Notwendig ist der Bau aus Sicherheitsgründen, denn bei einer Ortsbegehung mit der Unfallkasse sind die derzeitigen Umkleidemöglichkeiten für die Kameraden bemängelt worden (wir berichteten).

„Die Technik, die dort steht, ist nicht entsprechend untergebracht. Wenn jetzt im Ernstfall die Leute im Dunkeln in das Feuerwehrgerätehaus kommen, es ist kein Strom da, man fliegt als erstes über den Anhänger und die Zuggabel, holt sich dort eine blaue Beule und steigt dann geschunden in das Fahrzeug ein. Das sollte nicht passieren“, stellte Mügelns Bürgermeister Johannes Ecke (Freie Wählervereinigung Mügeln) zur Stadtratssitzung am Donnerstagabend ein mögliches Szenario dar. Die Stadt hat die Phase 10 Ingenieur- und Planungsgesellschaft mbH aus Freiberg mit der Projektierung des Erweiterungsbaus beauftragt. Das Unternehmen projektierte auch das neue Feuerwehrgerätehaus im Liebschützberger Ortsteil Bornitz. Zunächst war von einem Kostenumfang von 214 000 Euro die Rede. Allerdings belaufen sich die Baukosten nun voraussichtlich auf 241 000 Euro. „Das ist eine große Summe, aber da ist auch viel Technik dabei wie Heizung und Abgasabsauganlage. Wir haben auch die Fußbodenheizung verworfen und uns stattdessen für Deckenstrahler in der Fahrzeughalle entschieden“, informierte das Stadtoberhaupt die Stadträte und die anwesenden Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Niedergoseln, die in den Zuschauerreihen Platz genommen hatten.

Ina Schwindke stellte den Stadträten am Donnerstag die Planung vor. In der 14 mal 12 Meter großen Fahrzeughalle für zwei Stellplätze sollen die Umkleideräume separat für Frauen und Männer entstehen und diese mit herkömmlichen Heizkörpern ausgestattet werden. Die Nutzfläche beträgt laut Schwindke 117 Quadratmeter. Wichtig sei aus Sicht der Architektin die Parkplatzsituation auf dem Areal. „Das Grundstück ist so geschnitten, dass die Einsatzkräfte auf dem Gelände nicht parken können. Deshalb sollen parallel zur Straße zwölf Stellplätze für die privaten Fahrzeuge der Kameraden geschaffen werden.“ Das sei entsprechend der DIN-Norm notwendig, da die Freiwillige Feuerwehr Niedergoseln über zwei Fahrzeuge mit sechs beziehungsweise acht Kameraden Besatzung verfüge. „Wenn die Fördermittelzusage noch im Februar kommt, können wir ziemlich schnell mit der Genehmigungsplanung beginnen. Bis Mitte Mai würde die Ausschreibung laufen und Mitte Juni könnte der Baubeginn erfolgen“, stellte die Architektin in Aussicht. Die Fertigstellung des Bauvorhabens sei dann Anfang März des nächsten Jahres möglich.

Von Heinz Großnick

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Kinder nutzen oft Stifte und Papier, um sich auszudrücken – das gilt für alle Nationen. In Oschatz sind jetzt Zeichnungen Minderjähriger zu sehen, die aus Kriegsgebieten geflohen sind und in Einrichtungen der Stadt betreut werden. Zur Eröffnung kamen Erzieherinnen und Politikerinnen darüber ins Gespräch.

27.02.2017

Mit heftigen Sturmböen ist Tief „Thomas“ über Teile Nordsachsens hinweggefegt. In zahlreichen Ortschaften in der Delitzscher, Torgauer und Oschatzer Region sind Bäume umgeknickt. Die Schäden halten sich nach Angaben des Landratsamtes allerdings in Grenzen.

24.02.2017

Die Feuerwehren in der Region werden seit Juni 2016 über die Integrierte Rettungsleitstelle in Leipzig alarmiert – nicht immer problemlos. So kritisieren Wehrleiter, dass nahegelegene Ortswehren nicht angefordert werden oder der Kontakt zur Leitstelle mangelhaft ist.

24.02.2017
Anzeige