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Oschatz Zweite Vertretung im Pokalfinale
Region Oschatz Zweite Vertretung im Pokalfinale
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16:15 26.03.2014
Selina Schwager ist im Pokalspiel gegen Pirna/Heidenau nicht zu bremsen und steuert fünf Treffer zum Weiterkommen bei. Elisa Eckert (l.) steht zum Eingreifen bereit. Quelle: Dirk Hunger

Verstärkt mit zwei Spielerinnen aus dem Sachsenliga-Team stand der Gast auf dem Oschatzer Parkett. Die Oschatz/Riesaer Mädchen zogen durch einen 27:21 (14:10)-Sieg ins Pokalfinale im Mai ein.

Die SG Pirna/Heidenau hatte mit zwölf Spielerinnen eine zahlenmäßig besser besetzte Bank. Auf Seiten der Gastgeberinnen standen nur zehn Spielerinnen im Protokoll. Schiedsrichter waren für die Begegnung zum wiederholtem Mal nicht erschienen. Kurzfristig sprangen Thomas Schneider und Mario Salomo für diese Aufgabe ein.

Die Heimmannschaft legte los wie die Feuerwehr. Die Zuschauer trauten ihren Augen kaum. Insbesondere durch eine aktive Abwehrarbeit konnten immer wieder Bälle erobert und durch schnelles Umkehrspiel im Gehäuse der Gäste untergebracht werden. Der Gäste-Trainer legte bereits in der neunten Minute die grüne Karte auf den Tisch des Kampfgerichts.

Zu diesem Zeitpunkt leuchtete ein 6:0 an der Anzeigetafel. Es dauerte trotzdem noch eine Weile, bis die Gäste ihren ersten Treffer mittels Strafwurf erzielten. Aber der Trainer hatte in der Auszeit die richtigen Worte und Maßnahmen gefunden. In Angriff und Abwehr wurde der Kontrahent stabiler. Während die ersten 15 Minuten der Begegnung den Gastgeberinnen gehörten, waren in den zweiten 15 Minuten der Halbzeit die Pirna/Heidenauer spielbestimmend. Das lag unter anderem wieder einmal an der mangelnden Ausnutzung sogenannter klarster Gelegenheiten, wie die Nutzung von Sieben-Meter-Entscheidungen. Dreimal in den ersten 30 Minuten und noch zweimal im Durchgang zwei wurden diese Möglichkeiten nicht in Torerfolge umgewandelt. Das machten die Gäste besser und nutzten alle sechs Strafwürfe gnadenlos. Beim Stand von 14:10 ging es in die Halbzeitpause.

Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer eine Begegnung auf Augenhöhe. Beide Mannschaften konnten Torerfolge verzeichnen, ließen aber auch Chancen liegen. Keine Seite konnte daraus einen größeren Nutzen ziehen. Der Abstand pendelte sich zwischen einem Drei- bis Fünf-Tore-Vorsprung für die Heimsieben ein. In den letzten fünf Spielminuten wurde die Differenz auf sechs Treffer ausgebaut, was doch wieder eine klare Sache war.

Die Spielerinnen der SG Oschatz/Riesa wurden vom Publikum für das Erreichen des Pokalfinales gefeiert. Die Mannschaft bedankte sich für die tolle Unterstützung von den Rängen. Das Finale des Bezirkspokals wird am 3. Mai, um 14 Uhr in der Sporthalle "Heiliger Grund" in Meißen ausgetragen. Die Mannschaft hofft, dass sich möglichst viele Handballfreunde diesen Termin ganz dick im Kalender vormerken und die Spielerinnen dort kräftig unterstützen werden.

Oschatz/Riesa: Anne-Kristin Lindner; Elisa Eckert (1), Christin Fiddecke (1), Lisa Frost, Ulrike Kühne (8/2), Anne Lehmann (2), Nadine Lehmann, Daniela Plockstieß (3), Bianca Ritter (7), Selina Schwager (5).

Jens Fiddecke

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