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Oschatz Zweites Landfrauentreffen in Langenreichenbach
Region Oschatz Zweites Landfrauentreffen in Langenreichenbach
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14:44 04.07.2014

Er wurde 1994 gegründet und ist einer der ersten Ortsvereine, die nach der Wende in der Region des Landkreises entstanden.

"Es war nun wieder an der Zeit, dass sich die Landfrauen unseres Kreises treffen, um auf Erreichtes zurückblicken und sich neue Ziele stecken zu können", begründete Wirtschaftsförderin und aktive Landfrau Uta Schladitz im Frühjahr bei der Planung des zweiten Kreislandfrauentages.

Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Auf der einen Seite können die nordsächsischen Landfrauen sehr stolz auf das seit 2010 Erreichte sein. Die Palette reicht von vielen Veranstaltungen in den Dörfern bis hin zu großartigen Leistungen bei der Bewältigung der Flutkatastrophe in ihren Wohnorten. Zudem prägten die hiesigen Landfrauen das Landeserntedankfest und den 20. Erntekronen- und Kranzwettbewerb im letzten Jahr maßgeblich mit ihrem tun mit.

Auf der anderen Seite werden derzeit die Weichen für die Entwicklung im ländlichen Raum in den nächsten Jahren gestellt. Die Landfrauen wollen mit ihren Ideen und Projekten dabei aktive Mitgestalter sein. Sachsens Landwirtschaftsminister Frank Kupferund hat den zweiten Kreislandfrauentag Nordsachsen in seinem Terminkalender eingeplant, um mit den Landfrauen ins Gespräch zu kommen. Auf dem Programm stehen auch etwas Kultur und ein interessanter Vortrag.

Er steht unter dem Motto "Die Generationenbeziehung - durch Verstehen Bindung stärken". Als Referentin wird dazu Rita Reichenbach-Lachenmann, überregional erfolgreiche Bildungsreferentin beim Landfrauenverband Württemberg-Baden, erwartet. Das Thema wurde gewählt, weil der demografische Wandel in den nächsten Jahren immer stärker in den Fokus des täglichen Lebens rückt. Zugleich ist dies ein Thema, das den Landfrauen ein breites Betätigungsfeld für ihr Engagement bietet. "Ich kenne diesen Vortrag bereits. Er ist sehr interessant und eigentlich sollten sich noch viel mehr Menschen mit diesem Thema beschäftigen", erklärte Uta Schladitz. Interessenten sind deshalb dazu gern willkommen, meint sie.

Bärbel Schumann

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