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Zwischen Gerste und Raps kommt Stromkabel unter die Erde

Zwischen Gerste und Raps kommt Stromkabel unter die Erde

Die Freileitung zwischen dem Oschatzer Stadtteil Merkwitz und Wellerswalde ist in die Jahre gekommen. Im Auftrag von Mitnetz Strom ersetzt der Elektroservice Lothar Haupt die 1964 errichtete, knapp vier Kilometer lange Trasse, derzeit durch ein Erdkabel.

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Hansi Müller und Heiko Engel (v.l.) verlegen bei Merkwitz ein neues Mittelspannungskabel. Roberto Heinisch von Mitnetz informiert sich über den Stand der Arbeiten.

Quelle: Axel Kaminski

Merkwitz. Von axel Kaminski

 

 

"Das Kabel, das die 20 000 Volt überträgt, hat einen Querschnitt von dreimal 150 Quadratmillimetern und liegt 1,20 Meter tief", erläutert Hansi Müller, Bauleiter der Audenhainer Firma. Bevor es verlegt werden kann, seien 40 Zentimeter Mutterboden abgeschoben worden. Für die restlichen 80 Zentimeter käme auf dem Acker eine Fräse zum Einsatz.

 

Apropos Acker: "Wir sind bei solchen Investitionen auf die Zustimmung der Landwirte angewiesen", erläutert Roberto Heinisch, Leiter des Anlagenmanagements beim Stromnetzbetreiber. Deshalb agierte man hier zwischen der Ernte der Gerste und der Aussaat des Rapses. Diese soll nach Auskunft von Andreas Fetzer, Vorstandvorsitzender der Agrargenossenschaft Altoschatz-Merkwitz, spätestens am 20. August erfolgen. "Sonst sind wir nicht so begeistert von Schachtarbeiten auf unseren Feldern. Hier haben wir aber den Vorteil, dass die Masten mitten auf dem Acker überflüssig werden", betont er.

 

Die gegenwärtig laufenden Arbeiten sind sozusagen Vorboten der Erneuerung des gesamten Merkwitzer Ortsnetzes. Die 1900 Meter lange Niederspannungsfreileitung wird durch ein Erdkabel ersetzt, teilt Mitnetz mit. Dabei seien 41 Hausanschlüsse umzustellen und die Trafostation im Ort zu erneuern. Insgesamt habe die Investition ein Volumen von rund 410 000 Euro. Mit ihr solle auch künftig eine reibungslose Stromeinspeisung aus den Fotovoltaik-Anlagen auf den Merkwitzer Dächern sichergestellt werden. In Merkwitz werden die Kabel in den Fußwegen verlegt. "Es werden Querungen der Lindenstraße erforderlich sein, so dass es zeitweilig zu halbseitigen Sperrungen der Fahrbahn kommen wird", erläuterte Roberto Heinisch.

Axel Kaminski

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