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Polizeiticker 63 Jahre alter Dresdner begeht in 55 Stunden elf Straftaten
Region Polizeiticker 63 Jahre alter Dresdner begeht in 55 Stunden elf Straftaten
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14:51 12.03.2018
Symbolfoto Quelle: dpa
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Dresden

Ein 63-jähriger Dresdner hat es geschafft, innerhalb von 55 Stunden elf Strafanzeigen zu kassieren. Der polizeibekannte Mann war zunächst am Freitag ohne Fahrschein im Zug von Bischofswerda nach Dresden unterwegs. Auch das Angebot der Zugbegleiterin, einen Fahrschein nachzulösen, schlug der 63-Jährige aus. Stattdessen beleidigte er die Frau mehrfach. Bundespolizisten stellten zudem fest, dass gegen den Beschuldigten ein generelles Beförderungsverbot des Eisenbahnverkehrsunternehmens bestand. Das Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen und Beleidigung wurde deshalb um den Tatbestand Hausfriedensbruch ergänzt.

Am Sonnabend wurde der Mann dann erneut ohne Ticket im Zug aus Hof kommend festgestellt. Hier hatte sich der 63-Jährige in der Zugtoilette versteckt, um einer Fahrkartenkontrolle zu entgehen. Eine Strafanzeige wegen Erschleichens von Leistungen war die Folge.

Eine halbe Stunde später informierte die Verkäuferin eines Geschäfts im Hauptbahnhof die Bundespolizei, dass eine ältere männliche Person diversen Schmuck entwendet habe. Beamte stellten erneut den 63-Jährigen fest. Bei der Durchsuchung wurden 25 Fingerringe, eine Halskette und sieben Damenstrumpfhosen gefunden. Es erging eine Strafanzeige wegen Diebstahls.

Am Nachmittag wurden die Beamten aufgrund des Verdachtes eines Betruges in einen anderen Laden im Hauptbahnhof gerufen. Ein Mann hatte versucht mit einer EC-Karte diverse Waren im Wert von knapp 70 Euro zu erwerben. Als sich herausstellte, dass die Karte nicht funktionierte, war der Mann bereits mit den Waren verschwunden. Aufgrund der Beschreibung und weiterer Ermittlungen konnte auch hier der 63-Jährige als Täter identifiziert werden. Im weiteren Verlauf des Tages wurde der Mann noch zweimal wegen versuchten Erschleichens von Leistungen festgestellt. In der Endkonsequenz wurde gegen den 63-Jährigen ein Hausverbot für den Hauptbahnhof erteilt und ein Platzverweis ausgesprochen. An den hielt sich der Dresdner.

Am Sonntag tauchte der Mann nun am Neustädter Bahnhof auf. Gegen Mittag Uhr wurde der 63-Jährige durch einen Ladendetektiv eines Drogeriemarktes beobachtet, wie er verschiedene Waren im Wert von knapp 37 Euro in seinen Beutel steckte und die Filiale verließ, ohne die Ware zu bezahlen. Ein Strafverfahren wegen Diebstahls wurde eingeleitet. Außerdem bestand gegen den Mann auch ein Hausverbot im Drogeriemarkt und für den Bahnhof Dresden Neustadt, sodass auch hier der Tatbestand um Hausfriedensbruch ergänzt wurde.

Zuletzt wurde der notorische Straftäter am Abend bei einem erneuten Diebstahlsversuch der exakt gleichen Ware im selben Drogeriemarkt festgestellt. Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und Hausfriedensbruch wurden eingeleitet. Die Ermittlungen werden nun zusammengeführt und der Staatsanwaltschaft übergeben.

Von DNN

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