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Anklage nach Tod eines 62-Jährigen - Opfer hatte Kinderpornografie verbreitet

Anklage nach Tod eines 62-Jährigen - Opfer hatte Kinderpornografie verbreitet

Nach dem gewaltsamen Tod eines 62-Jährigen Ende Januar in Gera hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 23-Jährigen erhoben. Sie lautet auf Mord. Der junge Mann habe sein Opfer heimtückisch in dessen Wohnung erstochen, sagte Staatsanwalt Jens Wörmann am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa.

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Nach dem gewaltsamen Tod eines 62-Jährigen Anfang des Jahres in Gera wurde nun Anklage gegen den 23-Jährigen Hauptverdächtigen erhoben. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Gera. Die Obduktion der Leiche hatte ergeben, dass der 62-Jährige an mehreren Stichen in den Hals starb. Der junge Mann habe die Tat gestanden, sich aber nicht zu Einzelheiten und seinem Motiv geäußert.

Die Leiche sei fast komplett nackt gewesen. Die Staatsanwaltschaft geht daher davon aus, dass sich Täter und Opfer zum Sex verabredet hatten. Dazu sei es jedoch nicht mehr gekommen. Vielmehr habe der junge Mann stattdessen auf sein argloses Opfer eingestochen. Eine Beziehung habe es zwischen beiden wohl nicht gegeben, sagte Wörmann. Vielmehr sei der Angeschuldigte wohl dem Straßenstrich-Milieu zuzuordnen. Gestohlen hatte er offensichtlich nichts aus der Wohnung.

Der 62-Jährige war im August 2009 wegen Verbreitung von Kinderpornografie zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zudem soll er in verschiedenen Äußerungen den Missbrauch von Kindern gerechtfertigt haben. Einen Zusammenhang dazu hatten die Ermittler nicht ausgeschlossen. Er war früher in Ostthüringen auch politisch auf kommunaler Ebene aktiv und gehörte zu den Organisatoren der Geraer Montagsdemonstrationen.

Einen Termin für den Prozessauftakt am Landgericht Gera gibt es noch nicht, wie Sprecherin Andrea Höfs auf Anfrage sagte. Doch sei die Anklage eingegangen und werde vom zuständigen Richter geprüft.

dpa

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