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Polizeiticker Ausschreitungen am 19. Februar 2011 in Dresden - Bewährungsstrafe für Steinewerfer
Region Polizeiticker Ausschreitungen am 19. Februar 2011 in Dresden - Bewährungsstrafe für Steinewerfer
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21:30 16.01.2012
Archivbild vom 19. Februar 2011 in Dresden: Damals lieferten sich einige Personen regelrechte Straßenschlachten mit der Polizei. Quelle: Dietrich Flechtner
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Dresden

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er aus einer Menschenmenge heraus einen faustgroßen Granit-Pflasterstein in eine Polizeisperre geworfen hatte. Dabei habe er die Verletzung von Beamten billigend in Kauf genommen, sagte die Vorsitzende Richterin Birgit Keeve. „Die Polizei ist sein Feindbild.“

Der wegen Diebstahls und Sachbeschädigung bei der Polizei bereits bekannte Hartz IV-Empfänger ohne Schulabschluss war mit seinem Bruder in die Landeshauptstadt gekommen. Der ein Jahr Jüngere war Anfang Dezember 2011 zu einer Jugendstrafe von acht Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Bei den Demonstrationen am 13. und 19. Februar zum Jahrestag der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg gab es Gewaltexzesse von Rechts- und Linksextremen. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen insgesamt sechs Tatverdächtige erhoben. Ein Blockierer wurde freigesprochen.

dpa

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