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Dresdner Polizei bereitet sich auf Partie Dynamo gegen Hansa Rostock vor

Dresdner Polizei bereitet sich auf Partie Dynamo gegen Hansa Rostock vor

Mit mehreren hundert Einsatzkräften wird die Dresdner Polizei am kommenden Sonntag den Zweitliga-Heimauftakt der SG Dynamo Dresden gegen Hansa Rostock absichern.

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Quelle: Ulrich Löser

Dresden. Nachdem es am Rande der beiden Aufeinandertreffen der zwei Vereine in der Vorsaison zu Auseinandersetzungen gekommen war, will die Polizei nun für einen ruhigen Ablauf der Partie sorgen.

So wurden laut Polizei bisher 40 sogenannte „Gefährderansprachen" durchgeführt. Dabei geht die Polizei auf diejenigen Dynamo-Fans zu, die bei Spielen in der vergangenen Saison in Berührung mit der Polizei gekommen waren. Ebenso wurde die Rostocker Polizei um Unterstützung durch präventiv-polizeiliche Maßnahmen gebeten.

Das Spiel selbst ist nahezu ausverkauft. Am Mittwochnachmittag waren noch rund 500 Karten verfügbar, Tendenz sinkend.

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Dresden. Mit mehreren hundert Einsatzkräften wird die Dresdner Polizei am kommenden Sonntag den Zweitliga-Heimauftakt der SG Dynamo Dresden gegen Hansa Rostock absichern. Nachdem es am Rande der beiden Aufeinandertreffen der zwei Vereine in der Vorsaison zu Auseinandersetzungen gekommen war, will die Polizei nun für einen ruhigen Ablauf der Partie sorgen.

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Beim Heimspiel der Dynamos in der vergangenen Saison war es im Dynamo-Block zwar ruhig geblieben, allerdings hatten Hansa-Fans im Gästeblock mehrere Böller gezündet. Zudem war es nach dem Spiel zu Auseinandersetzungen beider Fangruppen gekommen. So hatten etwa 30 zum Teil Vermummte nach dem Abpfiff auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Andreas-Schubert-Straße eine Gruppe von Rostocker Hansa-Fans überfallen.

Auch in Rostock war es zu Turbulenzen gekommen. Rund 200 Dresdner Fans war es in Rostock gelungen, ein Schwenktor zum Stadion zu durchbrechen und unkontrolliert in den Fanblock zu gelangen. Dabei wurden zwei Ordner verletzt. Nach dem Spiel kam es zu Ausschreitungen in der Hans-Sachs-Allee in Rostock. Dort wurde die Eingangstür eines Supermarktes eingetreten. Einige Randalierer versuchten, in das Geschäft zu gelangen, wurden aber von Ordnern und Polizeibeamten aufgehalten. Außerdem attackierten Rostocker zwei Shuttlebusse der Gästefans.

"Wir raten von einer Anreise ohne Ticketnachweis für das Spiel ab. Schon bei Vorkontrollen werden wir Gästefans ohne gültigen Ticketnachweis nicht ins nähere Stadionumfeld lassen", kündigte der am Sonntag zuständige Polizeidirektor Bernd Pätzold an. Durch Kontrollen bei der Anreise will die Dresdner Polizei frühzeitig mögliche gewaltbereite Gruppierungen identifizieren. Darüber hinaus wollen die Einsatzbeamten kritische Personengruppen offen ansprechen, um so mögliche Konflikte nicht erst entstehen zu lassen. Diese Mischung habe sich in der vergangenen Saison bewährt.

sl

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