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Polizeiticker Ermittler ziehen in Sachsen rund 24.000 Euro Falschgeld aus dem Verkehr
Region Polizeiticker Ermittler ziehen in Sachsen rund 24.000 Euro Falschgeld aus dem Verkehr
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14:20 03.09.2014
50- und 20-Euro-Noten werden besonders oft gefälscht (Archivbild). Quelle: dpa
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Einen Vergleichswert zum Halbjahr 2013 konnte das LKA nicht nennen. Am häufigsten würden 50-Euro-Scheine, 20-Euro- und 100-Euro-Scheine gefälscht.

„Hier kann nur gemutmaßt werden, warum diese Noten besonders häufig gefälscht werden“, erklärte LKA-Sprecherin Kathlen Zink. Größere Noten wie 200 oder 500 Euro würden an den Kassen - anders als kleinere Geldscheine - meist geprüft. Eine Fälschung werde so wahrscheinlich schneller entdeckt. Das Falschgeld habe ganz unterschiedliche Qualitäten. Besonders professionelle Blüten stammen nach Erkenntnissen der Ermittler vorwiegend aus dem süd- und osteuropäischen Ausland. Die Ermittlungen gegen Fälscherbanden würden vom Bundeskriminalamt oder Europol geführt.

In Sachsen gebe es vereinzelt Verfahren gegen Geldfälscher.  Das LKA weist darauf hin, dass es strafbar ist, Blüten in den Zahlungsverkehr zu bringen - allerdings nur, wenn dies mit Absicht geschieht. „Jeder von uns kann mit Falschgeld in Kontakt kommen“, erklärte Zink. Aber nur wer wissentlich und vorsätzlich mit gefälschten Banknoten bezahlen will, müsse auch mit einer Strafe rechnen.

dpa

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