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Gewalttätiger Ex-Ministeriums-Wachmann aus Thüringen hortete große Mengen an Brennstoffen

Gewalttätiger Ex-Ministeriums-Wachmann aus Thüringen hortete große Mengen an Brennstoffen

Bei einem möglicherweise rechtsextremen Wachmann einer Sicherheitsfirma sind große Mengen an Brennstoffen gefunden worden. Der Mann, der im Wirtschaftsministerium eingesetzt war und ein Hausverbot erhalten hatte, lagerte unter anderem 260 Liter Kraftstoff, 46 Dosen Brennpaste sowie 23 Behälter mit Butangas.

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Schriftzug an Polizeiwagen (Symbolfoto)

Quelle: Tanja Tröger

Erfurt. Das teilte die Polizei am Mittwoch mit. Außerdem seien fünf Kilogramm Propangas und 65 Liter Ethanol von der Polizei vorsorglich zur Gefahrenabwehr sichergestellt worden. Die Mutter des 45-Jährigen, die

Gewalttätigkeiten ihres Sohnes ausgesetzt war, hatte sich der Polizei bei einer Vernehmung als Zeugin offenbart. In die weiteren Ermittlungen wurde das Landeskriminalamt eingeschaltet.

Die Mutter hatte ihren Sohn vor einiger Zeit angezeigt, weil sie von ihm angegriffen worden war, sagte ein Polizeisprecher. Sie hatte eine gerichtliche Anordnung erwirkt, wonach er sich von ihr und dem Grundstück im Erfurter Ortsteil Bischleben fernhalten musste. Dagegen hatte der Mann jedoch verstoßen. Bei der Zeugenvernehmung am Dienstag habe die Frau berichtet, dass sie durch ihren Sohn ein „hohes Gefahrenpotenzial für sich und ihr Eigentum“ sehe. Sie ließ die Beamten auf ihr Grundstück, wo das Brennstoffdepot gefunden wurde.

Nach Polizeiangaben ist die Lagerung von brennbaren Stoffen in dieser Größenordnung keine Straftat. Über 100 Liter Kraftstoff müssten jedoch angezeigt werden, sagte der Polizeisprecher. Zu dem Grund für das Lager könnten noch keine Angaben gemacht werden. „Es ist noch unklar, was er damit wollte“, sagte der Beamte. Nach dpa-Informationen ist der Mann wahrscheinlich nicht Mitglied, sondern Sympathisant einer rechtsextremen Organisation oder Vereinigung. Der Vorwurf gegen den Wachmann, er bewege sich im rechtsextremen Milieu, soll vom Beratungsverein Mobit gekommen sein.

Das Wirtschaftsministerium hatte kritisiert, dass es für Wachleute seit 2003 scheinbar keine regelmäßigen Sicherheitsüberprüfungen mehr gebe. Die Mitarbeiter der Firmen könnten jedes Büro betreten. Den Vertrag mit der Firma soll das Thüringer Liegenschaftsmanagement geschlossen haben, das dem Finanzministerium untersteht. Das Finanzministerium hatte dagegen erklärt, dass Sicherheitsüberprüfungen Standard seien. Es würde polizeiliche Führungszeugnisse gefordert. Auf strengere Anforderungen, wie sie etwa in sensiblen Bereichen des Innenministerium üblich seien, hätte das Wirtschaftsministerium verzichtet.

dpa

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