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Glatteis: Zahlreiche Autounfälle mit Verletzten – 15 Kilometer Stau auf der A 4 in Thüringen

Glatteis: Zahlreiche Autounfälle mit Verletzten – 15 Kilometer Stau auf der A 4 in Thüringen

Schnee, Regen und Glatteis haben auf den Straßen in Mitteldeutschland zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Allein in Sachsen-Anhalt kam es auf spiegelglatten Straßen laut Polizei zu mehr als 100 Unfällen, bei denen mehrere Menschen verletzt wurden.

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Schnee, Regen und Glatteis haben auf den Straßen in Mitteldeutschland zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt.

Quelle: dpa

Dresden. Im Weimarer Land in Thüringen kam es auf der Autobahn 4 zu zwei aufeinanderfolgenden Unfällen, an denen insgesamt zehn Fahrzeuge beteiligt waren.

Die Autos krachten nahe der Abfahrt Apolda ineinander. Auch dort wurden mehrere Fahrzeuginsassen verletzt. Die genauen Unfallursachen blieben unklar. 15 Kilometer Stau waren die Folge.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte für zahlreiche mitteldeutsche Regionen Unwetterwarnungen wegen Glatteis herausgegeben. Besonders stark betroffen war Sachsen-Anhalt, das nahezu flächendeckend den gesamten Tag betroffen war. In Thüringen galten die Warnungen vor allem im Kyffhäuserkreis und im Kreis Nordhausen.

In einigen Teilen Sachsens hat überfrierende Nässe zu zahlreichen Unfällen geführt. Betroffen waren vor allem die Autobahnen A14 und A38 bei Leipzig und Döbeln, wie der Verkehrswarndienst und die Polizei auf Anfrage mitteilten. Schnee und Regen verwandelten am Vormittag vor allem im Nordwesten viele Straßen in gefährliche Rutschbahnen.

„Die Zahl der Unfälle hielt sich aber in Grenzen, es gab meist nur Blechschäden“, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Westsachsen. Bis zum frühen Nachmittag registrierten die Beamten 29 Unfälle ohne gravierende Folgen. Ein großes Chaos in und um die Großstädte blieb am letzten Adventssamstag aus.

Wohl keine weiße Weihnacht

Der Deutsche Wetterdienst in Leipzig hatte Stunden zuvor vor gefrierendem Regen und Glatteis im Kreis Nordsachsen gewarnt und die Menschen aufgefordert, auf Autofahrten zu verzichten und möglichst zu Hause zu bleiben. Auf der A38 und der A14 bei Leipzig und Döbeln gab es mehrere kleinere Unfälle auf glatter Fahrbahn. Dabei kam niemand zu Schaden, sagte der Polizeisprecher. Ein Laster blockierte die Bundesstraße 182 in Cavertitz bei Torgau. Er war in einer Kurve umgekippt, die Bergung zog sich hin. Bei Leisnig (Mittelsachsen) kam ein Radfahrer (32) beim Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto ums Leben. „Die Ursache ist unklar.“

Am Nachmittag entspannte sich die Lage in weiten Teilen des Landes. Nur östlich der Elbe wurde bei kommendem Regen, Temperaturen um den Gefrierpunkt und kalten Böden noch mit Glätte gerechnet. Wie Meteorologe Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig sagte, sorgte Tief „Petra“ von Westen her für Plusgrade und Regen, während es im Bergland noch einige Zentimeter schneite. Auf dem Fichtelberg herrschten bei gut 70 Zentimetern Schnee gute Wintersportbedingungen - noch. Schon am Sonntag sollte das Tauwetter auch die Mittelgebirge erfassen, mit Plusgraden zwischen 7 und 10. „Dann bekommen auch die Flüsse wieder Wasser dazu.“ Hochwassergefahr bestehe aber nicht.

Der Winter macht laut Engelmann im Flachland länger Pause. „Er kommt bestimmt nochmal zurück, aber in diesem Jahr wohl nicht mehr.“ Nur im Gebirge könne es ab Mitte nächster Woche wieder schneien. Am Montag zieht der Regen ab und sogar die Sonne kann dann mal durch die Wolken scheinen. Mit 9 bis 13 Grad werde es sehr mild, bei fönigen Effekten am Erzgebirge seien auch 15 Grad möglich, sagte Engelmann. Für die Bescherung braucht der Weihnachtsmann diesmal keinen Schlitten. „Fast schon eher eine kurze Hose.“

dapd/dpa

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