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Kanalisation in Freital brennt - 600 Menschen müssen in Sicherheit gebracht werden

Kanalisation in Freital brennt - 600 Menschen müssen in Sicherheit gebracht werden

Nach einem Feuer in der Kanalisation in Freital bei Dresden konnten die Anwohner in der Nacht zum Mittwoch in ihre Häuser zurückkehren. Auch die Straßensperrung wurde wieder aufgehoben, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen.

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Beißender Rauch steigt aus Freitals Kanalsystem auf. Die Rohre sind auf der Innenseite mit Kunststoff beschichtet. Dieser ist vermutlich in Brand geraten.

Quelle: Kerstin Ardelt

Freital. Feuerwehr und Polizei hatten die umliegende Wohnsiedlung im Ortsteil Burgk evakuiert. Bis zu 500 Menschen waren den Angaben zufolge von der Sperrung betroffen. Die Ursache des unterirdischen Brandes ist noch unklar.

Dicke Rauchschwaden und ein beißender Plastikgestank hatten den Freitaler Stadtteil Altburgk am Dienstag seit dem späten Nachmittag eingehüllt. Feuerwehren und Rettungskräfte waren bis in die späten Abendstunden im Großeinsatz. Etwa 500 Menschen mussten wegen des ominösen Nebels in Sicherheit gebracht werden werden.

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Freital. Nach einem Feuer in der Kanalisation in Freital bei Dresden konnten die Anwohner in der Nacht zum Mittwoch in ihre Häuser zurückkehren. Auch die Straßensperrung wurde wieder aufgehoben, sagte eine Polizeisprecherin am Morgen. Feuerwehr und Polizei hatten die umliegende Wohnsiedlung im Ortsteil Burgk evakuiert. Bis zu 500 Menschen waren den Angaben zufolge von der Sperrung betroffen. Die Ursache des unterirdischen Brandes ist noch unklar.

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Grund für die massive Rauchentwicklung sei laut ersten Polizeiinformationen ein Brand in der Freitaler Kanalisation gewesen. „Am Bergerschachtweg kam es zu Qualm nach einem unterirdischen Brand“, erklärte Polizeisprecher Mirko Geithner auf LVZ-Anfrage. Bereits gegen 16.30 Uhr war bei der Feuerwehrleitstelle in Freital ein erster Notruf von Anwohnern eingegangen, die sich über Qualm sorgten, der aus einem Abwasserkanal austrat.

Wenig später hatte sich eine dicke Rauchwolke fast über dem gesamten Stadtteil ausgebreitet. Die Polizei und die Stadt Freital entschloss sich am frühen Abend für eine Evakuierung der Ein- und Mehrfamilienhaussiedlung, „weil man die Lage nicht genau habe abschätzen können“, so der Polizeisprecher.

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Etwa 600 Anwohner wurden in Sicherheit gebracht. Die Rettungskräfte bereiten eine Turnhalle zur Erstaufnahme der Menschen vor.

Quelle: Kerstin Ardelt

Katastrophenschutzgruppen aus Dippoldiswalde, Freital und Heidenau bereiteten gemeinsam mit Feuerwehr, Rettungskräften und Polizei die Evakuierung vor. Um sich vor den möglicherweise giftigen Dämpfen zu schützen, trugen die Einsatzkräfte zum Teil Schutzanzüge. Einige der 500 Bewohner wurden LVZ-Informationen zufolge ab 17.30 Uhr in zwei Turnhallen in Freital Deuben gebracht. Teils fuhren sie dort mit dem eigenen Auto hin, teils brachte sie ein von der Stadt georderter Bus in die Notunterkunft. Vor Ort wurden die Evakuierten vom Mitarbeitern des Roten Kreuzes untersucht und gegebenenfalls behandelt. Der Polizei waren am Abend jedoch keine Verletzten bekannt. Viele Altburgker versuchten aber auch bei Bekannten und Freunden unterzukommen.

Bereits am Nachmittag, kurz nach dem die Rettungsleitstelle über den qualmenden Abwasserkanal informiert worden war, sperrte die Polizei die Straße zwischen Burgkerstraße und Bergerschachtweg. „Zum einen sieht man wegen des Qualms schlicht nichts, zum anderen kommt es zu Atemwegs- und Augenreizungen“, sagte Polizeisprecher Geithner. Die Rohre der Freitaler Kanalisation sind nach LVZ-Informationen mit Plastik verkleidet. Das Plastik hatten sich offenbar entzündet. Der Versuch diesen Brand zu löschen, dauerte bis in die Nacht.

Susann Schädlich/dpa

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