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Katastrophenübung auf Flugplatz in Großenhain – Airbus-Notlandung simuliert

Katastrophenübung auf Flugplatz in Großenhain – Airbus-Notlandung simuliert

Großenhain. Schrecksekunden mit Übungscharakter: Rund 500 Rettungskräfte haben am Samstag auf dem Flugplatz in Großenhain ein Notfallszenario durchgespielt. Simuliert wurde der Einsatz nach der missglückten Notlandung eines Airbus.

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Ein Airbus 380 beim Landeanflug. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Das Drehbuch sah vor, dass die Landung wegen eines defekten Fahrwerks misslang - mit fatalen Folgen. Die Maschine brach in zwei Teile auseinander und eine Tragfläche fiel ab.

Auslaufendes Kerosin ließ die Maschine mit 96 Passagieren an Bord in Brand geraten. Bei der Übung ging es vor allem darum, die verletzten Fluggäste zu bergen, am Flugplatz medizinisch zu versorgen und in Krankenhäuser abzutransportieren. Zugleich sollten Feuerwehren den Brand zu bekämpfen und eine Explosion des Wracks verhindern.

Regie bei der Übung mit dem Titel „Barbara 2012“ führten neben der Landesdirektion Dresden dieK atastrophenschutzbehörden der Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Auch die Stadt Dresden war beteiligt. Neben Hilfsorganisationen kamen Polizisten und Bundespolizisten, Bundeswehr und Technisches Hilfswerk zum Einsatz. Auch Personal der Elblandkliniken mit den Häusern Meißen und Riesa war involviert.

„Das Szenario hat wie geplant stattgefunden“, sagte der Sprecher der Landesdirektion Sachsen, Holm Felber. Für eine genaue Auswertung sei es unmittelbar nach der Übung noch zu früh. In einem ersten Teil der Übung ging es am vergangenen Donnerstag um die Koordination der Leitungsstäbe, am Samstag folgte der praktische Teil.

Für den Titel „Barbara“ hatten sich die Organisatoren entschieden, weil die Heilige Barbara aus dem 3. Jahrhundert eine Nothelferin gewesen sein soll. Deshalb gilt sie als Schutzpatronin für viele Berufsgruppen.

dpa

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