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Polizeiticker Krankenwagen verunglückt: Eine Tote und eine Schwerverletzte bei Unfall in Nordsachsen
Region Polizeiticker Krankenwagen verunglückt: Eine Tote und eine Schwerverletzte bei Unfall in Nordsachsen
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19:09 13.03.2015
Mit zwei Patienten, Fahrer und Beifahrer an Bord verunglückt dieser Krankenwagen nahe Wermsdorf. Quelle: Dirk Hunger
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Wermsdorf

Die beiden Frauen waren Patienten, die in einem Krankenwagen saßen. Der Mercedes-Transporter hatte beim Überholen einen Ford Escort gestreift und war daraufhin von der Fahrbahn abgekommen.

„Nach unseren bisherigen Erkenntnissen war der Ford in Richtung Oschatz unterwegs und wollte nach links in einen Waldweg einbiegen", erläutert Jan Müller, Leiter des Polizeireviers Oschatz. Dabei habe der Transporter, der den Ford überholen wollte, diesen gestreift. In der Folge sei das Fahrzeug des privaten Krankenfahrdienstes Saalekreis von der Straße abgekommen. Zur genauen Ermittlung des Unfallherganges seien Dekra, Verkehrsunfalldienst und Staatsanwaltschaft vor Ort. Aus diesem Grunde blieb die Staatsstraße mehrere Stunden gesperrt.

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Wermsdorf. Eine Tote und eine Schwerverletzte: Das ist die Bilanz eines tragischen Verkehrsunfalles, der sich am Freitagmittag auf der Straße zwischen Lampersdorf und dem Abzweig nach Mahlis ereignet hat. Die beiden Frauen waren Patienten, die in einem Krankenwagen saßen. Der Mercedes-Transporter hatte beim Überholen einen Ford Escort gestreift und war daraufhin von der Fahrbahn abgekommen.

Der Krankentransporter war nach Angaben der Polizei mit Fahrer, Beifahrer und zwei Patienten besetzt. Der 26-jährige Beifahrer sei mit leichten und die Patientin aus Oederan (81) mit schweren Verletzungen in die Collm-Klinik eingeliefert worden. Die zweite Patientin, eine 64 Jahre alte Oschatzerin, sei an der Unfallstelle reanimiert worden, aber im Krankenhaus an ihren Verletzungen gestorben. Der Fahrer des Ford, ein 55-Jähriger Wermsdorfer, wurde – ebenso wie der Fahrer des Transporters – laut Polizei nicht verletzt. Bei dem Unfall entstand ein Schaden von rund 33 000 Euro.

„Der Rettungsdienst des Kreisverbandes Torgau-Oschatz des Deutschen Roten Kreuzes war mit sechs Fahrzeugen im Einsatz", berichtet Ronny Henger. „Zwei Notärzte und zehn Rettungssanitäter haben die Verletzten versorgt", schildert er den Großeinsatz. Dazu sei die Besatzung eines Hubschraubers aus Sachsen-Anhalt gekommen. Diese habe jedoch keinen Verletzten befördern können. Das medizinische Personal des Hubschraubers habe die Verletzten in die Collm-Klinik begleitet.

Axel Kaminski

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