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Neonazi-Überfall in Weimar: 16 Tatverdächtige kommen aus Sachsen

Neonazi-Überfall in Weimar: 16 Tatverdächtige kommen aus Sachsen

Nach dem rechtsextremen Überfall auf eine Maikundgebung der Gewerkschaften in Weimar wird nach Angaben des Thüringer Innenministeriums gegen 27 Tatverdächtige aus vier Bundesländern ermittelt.

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Weimars Oberbürgermeister Stefan Wolf (SPD, Mitte blaues Sakko) ging dazwischen.

Quelle: dpa

Erfurt/Weimar. Es handle sich um 22 Männer und 5 Frauen aus Sachsen, Brandenburg, Hessen und Thüringen, teilte das Ministerium am Samstag mit. Die 18 bis 35 Jahre alten Verdächtigen sind nach der vorläufigen Festnahme am Freitag wieder auf freiem Fuß. 16 von ihnen kommen den Angaben zufolge aus Sachsen. 

Nach aktualisierten Zahlen hatten etwa 40 Neonazis am Freitag die Kundgebung gestürmt und drei Menschen leicht verletzt. Sie attackierten auch den SPD-Bundestagsabgeordneten Carsten Schneider. Von der Polizei sichergestellte Fahnen und Flyer weisen Bezüge zur Jugendorganisation der rechtsextremen NPD auf.

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Erfurt/Weimar. Nach dem rechtsextremen Überfall auf eine Maikundgebung der Gewerkschaften in Weimar wird nach Angaben des Thüringer Innenministeriums gegen 27 Tatverdächtige aus vier Bundesländern ermittelt. Es handle sich um 22 Männer und 5 Frauen aus Sachsen, Brandenburg, Hessen und Thüringen, teilte das Ministerium am Samstag mit. 16 von ihnen kommen den Angaben zufolge aus Sachsen.

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Der Angriff von Rechtsextremen auf eine Maikundgebung in Weimar zeigte nach Ansicht von Thüringens Landtagspräsident Christian Carius (CDU) die antidemokratische Gesinnung der NPD und ihrer Anhänger. Carius bekräftigte am Samstag die Forderung nach einem bundesweiten NPD-Verbot. „Diese rückwärts gerichtete, antidemokratische Partei hat in unserer Parteienlandschaft nichts verloren“, erklärte er.

LVZ

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