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Polizei findet halbe Tonne Munition nach Sprengstoffexplosion im Kreis Bautzen

Polizei findet halbe Tonne Munition nach Sprengstoffexplosion im Kreis Bautzen

Großerkmannsdorf. Nach einer Granatenexplosion mit einem Schwerverletzten in Großerkmannsdorf (Kreis Bautzen) hat die Polizei eine halbe Tonne Munition in weiteren Orten gefunden.

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Nach einer Granatenexplosion mit einem Schwerverletzten in Großerkmannsdorf (Kreis Bautzen) hat die Polizei eine halbe Tonne Munition in weiteren Orten gefunden. (Symbolbild)

Quelle: dpa

In den Wohnungen des Verletzten, seiner Lebensgefährtin und eines Freundes wurden Granaten aus vergangenen Weltkriegen und Epochen sowie Gewehr- und Pistolenmunition sichergestellt, teilte die Polizei in Görlitz am Montag mit.

Der 26-Jährige aus Hermsdorf und ein Freund hatten am Freitag kurz vor Mitternacht Schwarzpulver und Sprengmittel aus Granaten und Munition entfernt, um es in der Feuertonne abzubrennen. Dabei kam es laut Polizei „wegen unsachgemäßen Umgangs“ zur Sprengstoffexplosion.

Der 26-Jährige wurde mit Verbrennungen an Beinen und Oberkörper in eine Dresdner Klinik gebracht. Der Mann ist Polizei und Justiz als Sammler von Militaria - alte Waffen, Uniformen oder Kriegsmunition - bekannt. Ende Dezember 2011 hatten Beamte sein Waffenlager mit drei Tonnen scharfer Kriegsmunition ausgeräumt, die er nach eigenen Angaben bei Touren auf Truppenübungsplätzen zusammengetragen hatte.

Er habe sie gesammelt und gehortet, um sie unter anderem auf Tausch- und Sammlerbörsen mit Gewinn zu verkaufen, so die Polizei. „Damals wurde ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Kriegswaffenkontrollgesetz eingeleitet“, sagte Polizeisprecher Thomas Knaup. Mangels Haftgründen sei er jedoch bis auf weiteres auf freiem Fuß gewesen. Der zwei Jahre jüngere Freund blieb bei der Sprengstoffexplosion unverletzt.

dpa

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