Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Polizeiticker Polizei stürmt versehentlich Wohnung von CFC-Stürmer
Region Polizeiticker Polizei stürmt versehentlich Wohnung von CFC-Stürmer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:46 09.05.2018
Ein Besuch der Polizei hat dem Chemnitzer Fußball-Stürmer Miroslav Slavov einen gehörigen Schrecken eingejagt. (Symbolfoto) Quelle: dpa
Anzeige
Chemnitz

Ein Polizeieinsatz aufgrund einer Verwechslung hat dem Chemnitzer Fußball-Stürmer Miroslav Slavov einen gehörigen Schrecken eingejagt. Am Donnerstagabend der vorigen Woche stand die Polizei an der Wohnungstür des 27 Jahre alten Angreifers des insolventen Drittliga-Absteigers.

„Es war ein halbes Dutzend Polizisten, teilweise mit gezückter Pistole. Sie stürmten in die Wohnung, suchten in allen Zimmern“, sagte Slavov der „Dresdner Morgenpost“ und „TAG24“ (Mittwoch). „Mir zitterten die Hände, ich war aufgeregt. Ich wusste ja nicht, worum es ging.“ Ein Beamter habe den elfmaligen Saisontorschützen dann allerdings schnell erkannt.

Der Einsatz sei in Amtshilfe für die Zentrale Ausländerbehörde geschehen, bestätigte Andrzej Rydzik, Sprecher der Polizeidirektion Chemnitz, den Medien. Es sei um die Abschiebung des Mannes gegangen, der laut Auskünften dort wohnhaft gewesen sei. Dieser Mann sei allerdings nicht angetroffen worden.

Zum Verhängnis wurde Slavov den Berichten zufolge, dass nach seinem Einzug im vergangenen Sommer der Vermieter die Klingelschilder nicht korrekt ausgetauscht habe. Dort habe immer noch der Name eines gesuchten Mannes gestanden.

Von LVZ

Ein Großaufgebot an Feuerwehren rückte am Mittwochmorgen auf die Abfalldeponie Rechau bei Oschatz aus. 60 Kameraden aus der Region waren stundenlang im Einsatz.

09.05.2018

Ein 46-jähriger Mann ist mit seinem Wagen bei Crimmitschau von der Fahrbahn abgekommen, durch einen Straßengraben gerast und gegen einen gemauerten Wasserlauf geprallt. Der Beifahrer kam dabei ums Leben.

09.05.2018

Für Amtsgerichts-Verhältnisse ist das ein Riesen-Prozess. Fünf Verhandlungstage, etwa zwei Dutzend Zeugen, ein psychiatrischer Sachverständiger. Wenn nun auf der Zielgeraden eine Schöffin ausfällt, könnte der Prozess gegen den mutmaßlichen Messermann aus dem Staupitzbad ganz von vorne beginnen.

09.05.2018
Anzeige